1. Klasse Mitte, 16. Runde: SV Antau gegen UFC Neckenmarkt. Direkt nach der Partie ordnete der Sportliche Leiter Stellvertreter Daniel Bohacsek von UFC Neckenmarkt das Geschehen ein und schilderte eine intensive, zweikampfbetonte Begegnung. Aus Neckenmarkter Sicht gelang ein ordentlicher Start inklusive Lattentreffer, zunächst war das Duell offen, ehe sich die Vorteile für Antau abzeichneten. Bohacsek betonte, dass Antau mehr Chancen und mehr Kontrolle hatte, verwies auf zwei Gegentore nach Eckbällen und auf eine aus seiner Sicht strittige Handspielsituation im Strafraum. Zugleich hielt er fest, dass selbst ein Elfmeterpfiff den Ausgang wohl nicht entscheidend verändert hätte. Laut offizieller Spielinformation wurde am Samstag um 17:00 Uhr gespielt; das Protokoll weist einen 0:5-Endstand aus Neckenmarkter Sicht aus.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Taktgeber waren früh die Gastgeber: In Minute 20 traf Mario Hötschl zum 0:1. Elf Minuten später erhöhte Karl Gerdenich auf 0:2 (31.). Noch vor der Pause legte Florian Gold das 0:3 nach (36.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel das 0:4 durch ein unglückliches Eigentor von Thomas Ecker (43.) – mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn setzte Antau in der 66. Minute den Schlusspunkt: Milan Cosic stellte mit seinem Treffer auf 0:5. Die Partie endete nach 90 Minuten mit 0:5; der Halbzeitstand war 0:4.
Zum Kräfteverhältnis und den Torannäherungen sagte Daniel Bohacsek: „Wir haben die ersten 30 Minuten gut gekämpft und einen Lattentreffer gehabt. Am Ende war Antau um einen Tick besser.“ Auch im Chancenverhältnis sah er Vorteile bei den Gastgebern: „Antau hatte mehr Möglichkeiten. Unsere beste Chance war der Lattentreffer gleich zu Beginn.“
Beim Ballbesitz urteilte er knapp: „Antau hatte mehr Kontrolle.“ Standardsituationen prägten aus seiner Sicht das Resultat: „Wir haben zwei Eckballtore kassiert; Standards haben uns wehgetan.“ Zum Charakter der Partie meinte er: „Beide Mannschaften haben brav gekämpft – es war ein sehr zweikampfintensives Spiel.“
Zur Schiedsrichterleistung und einer Schlüsselszene äußerte Bohacsek: „Er hätte uns einen klaren Handelfmeter geben müssen. Aber selbst wenn, hätte sich das Ergebnis wohl nicht groß verändert.“ Zur Umsetzung der eigenen Vorgaben und den Rahmenbedingungen erklärte er: „Aus Neckenmarkter Sicht war es einigermaßen in Ordnung. Die Vorbereitung war schwierig, der Weg ist lang, aber wir sind auf dem richtigen Weg und setzen auf unsere österreichischen Spieler.“ Mit Blick auf die Arbeit im Team hielt er fest: „Wir arbeiten gezielt.“