Spielberichte

ASK Weppersdorf, Co-Trainer Lorandt Schuller: „Wir haben das Spiel entschieden“ – 2:0 in Loipersbach

SV Loipersbach
ASK Weppersdorf

In Loipersbach zeigte sich, wie eng Geduld und Kontrolle im Fußball zusammenhängen: Lorandt Schuller, Co-Trainer des ASK Weppersdorf, sprach nach der Partie in der 1. Klasse Mitte von einer reifen Leistung seiner Mannschaft, die viel Ballbesitz hatte, ruhig blieb und nach der Pause doppelt zupackte. Die Begegnung beim Sportverein Loipersbach endete 2:0, zur Halbzeit hatte es 0:0 gestanden. Schuller verwies auf eine heikle Szene bei 0:0, als Milan Csicsvari für Loipersbach aus 18 Metern die Latte traf, und betonte gleichzeitig die Dominanz seiner Elf bei Eckbällen. Bei den Abseitsentscheidungen sah er eine saubere Linie, haderte jedoch mit einer ausgebliebenen zweiten Gelben Karte gegen einen Loipersbacher Verteidiger. Für den Blick nach vorn kündigte er eine gewohnt sachliche Vorbereitung auf Unterpullendorf an.


Bällesack

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Spielverlauf und Schlüsselmomente

Der Knoten platzte nach dem Seitenwechsel: In der 51. Minute brachte Gabor Markus den ASK Weppersdorf mit 1:0 in Führung, in der 63. Minute erhöhte Jonas Durda auf 2:0. Zuvor war es eine zähe Angelegenheit gewesen, wie Schuller schilderte: Loipersbach stand tief und verschloss die Räume, die erste Halbzeit blieb torlos. Eine Schlüsselszene beschrieb er so: „Die große Chance von Loipersbach vor der Pause entstand bei 0:0, als unser Innenverteidiger den Ball zu kurz zum Tormann zurückköpfelte. Der Stürmer Milan Csicsvari hat das gut antizipiert und mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern die Latte getroffen. Das war ein bisschen Glück für uns. Wir haben in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Chancen gehabt. Wegen des holprigen Bodens war es schwierig, den Ball sauber zu treffen. In der zweiten Halbzeit war das 2:0 berechtigt. Außerdem hatten wir drei, vier gute Chancen, die wir nicht ausgenützt haben.“ Aus seiner Sicht war die Führung folgerichtig: Über 90 Minuten habe sein Team „das Spiel unter Kontrolle“ gehabt; nach den „zwei schnellen Toren nach der Halbzeit“ durch Markus und Durda sei der verdiente Erfolg fixiert gewesen. „Wir haben in der Pause nichts umgestellt. Ich habe den Spielern gesagt, sie sollen geduldig weiterspielen – und genau das haben sie getan.“

Standards, Ballbesitz und Stabilität

Besonders deutlich fiel Schullers Bilanz bei Standards aus: „Wenn der Gegner keinen einzigen Eckball hat, dann sagt das eh schon alles. Wir haben, glaube ich, 12 oder 13 Eckbälle gehabt. Wir haben das Spiel dominiert, aber aus Standards war nicht viel zu holen.“ In der Summe passte das zu seinem Eindruck vom Ballbesitz: Weppersdorf diktierte die Spielanteile, musste jedoch lange auf die Belohnung warten, weil Loipersbachs dichte Defensive wenig zuließ und der Untergrund Offensivaktionen erschwerte.

Linie des Schiedsrichters und Zweikampf-Themen

In seiner Bewertung der Zweikampfführung blieb Schuller sachlich. Er stellte fest, dass die Abseitsentscheidungen aus seiner Sicht passten und „der Schiedsrichter das sehr gut gemacht“ habe. Grobe Fouls habe es keine gegeben. Kritisch sah er einzig eine Personalie: Ein bereits verwarnter Innenverteidiger von Loipersbach hätte nach weiteren Vergehen aus seiner Sicht die zweite Gelbe und damit Gelb-Rot sehen müssen; hier habe es an Konsequenz gefehlt.

Ausblick auf Unterpullendorf

Der Fokus liegt bereits auf der kommenden Aufgabe gegen Unterpullendorf, die Schuller als besonderes Kaliber einordnet. Er sagte, Unterpullendorf sei für Weppersdorf ein Angstgegner und bemerkte, dass seine Mannschaft seiner Erinnerung nach noch nicht gegen diese Elf gewonnen habe. Inhaltlich bleibt die Vorbereitung pragmatisch: „Es gibt nichts Besonderes. Wir bereiten uns genauso vor wie auf jedes Spiel. Sicherlich werden wir ein bisschen die Unterpullendorfer Mannschaft analysieren, aber Besonderes gibt es nicht.“ Entscheidend seien Disziplin und Konzentration – dann, so Schullers Erwartung, werde ein gutes Ergebnis möglich sein.

1. Klasse Mitte: Loipersbach : Weppersdorf - 0:2 (0:0)

  • 63
    Jonas Durda 0:2
  • 51
    Gabor Markus 0:1