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ASK Raiding, Trainer Anton Drabeck: "Ein Remis wäre verdient gewesen" – spätes 2:3 gegen Stoob

ASK Raiding
ASK Stoob

Bei ASK Raiding sprach Anton Drabeck nach dem Duell in der 1. Klasse Mitte gegen den ASK Stoob von einer bitteren Schlussphase und einem verpassten, aus seiner Sicht verdienten Punkt. Er erlebte eine weitgehend ausgeglichene Begegnung, in der seine Mannschaft nach der Pause sogar 2:1 führte, den Ausgleich (2:2, Torschütze: Jozsef Ferenc Banki) aber zu schnell hinnehmen musste – ein Knackpunkt in seiner Analyse. Besonders schmerzte der späte Gegentreffer in der Schlussphase zum 2:3 (Torschütze: Balint Zsolt Szabo). Drabeck blieb dabei sachlich, ordnete Leistung und Entwicklung nüchtern ein, sprach über eine Systemumstellung sowie wöchentlich wechselndes Personal – und betonte mehrfach, dass ein Remis dem Spielverlauf eher entsprochen hätte.


Abstoß: Nahaufnahme auf Ball und Schuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schlüsselmomente und knapper Ausgang

Drabeck beschrieb den Start seiner Mannschaft und die entscheidenden Szenen: "Wir sind eigentlich passabel reingekommen, haben dann aber einen unnötigen Elfmeter gegen uns bekommen – den hat Stoob durch Lukas Gunzinam verwandelt. Kurz darauf gab es einen zweiten Strafstoß für Stoob, den sie vergeben haben." Über weite Strecken sah er Parität: "Es war eher ausgeglichen, obwohl Stoob in der Offensive sehr gute, technisch starke und schnelle Spieler hat." Nach der eigenen 2:1-Führung (Torschütze: Benjamin Posch) kippte die Partie allerdings rasch: "Das war ein Knackpunkt. Hätten wir das 2:1 länger gehalten, hätten wir uns leichter getan." Auf die Frage nach einem Spieler des Tages verzichtete er bewusst: "Bei uns möchte ich heute keinen herausheben. Es war eine durchschnittliche Leistung – wir haben schon besser gespielt."

Systemumstellung und Einordnung

Mit Blick auf die mittlere Tabellenregion lenkte Drabeck den Fokus auf die Weiterentwicklung: "Wir haben – wie schon vorige Woche gesagt – die Arbeit im Verein stärker auf die Zukunft gelegt." Dafür änderte er die Statik des Teams: "Wir haben seit Langem wieder das System umgestellt und nur mit einer Dreierkette, einem Fünfer-Mittelfeld und zwei Stürmern gespielt." Sein Fazit fiel pragmatisch aus: "Die Burschen haben es nicht so schlecht gemacht. Jeder hat sich bemüht, aber wir haben schon besseren Fußball gespielt. Die Niederlage ist kein Beinbruch."

Personalpuzzle und Blick auf den Gegner

Ein Dauerbrenner bleibt die personelle Lage mit wöchentlichen Umstellungen: "Wir haben jede Woche das Problem, dass ich auf drei, vier Positionen umstellen muss. Vorige Woche hat zum Beispiel Dominik Manninger gespielt; diesmal waren manche Spieler nicht da – und nächste Woche weiß ich wieder nicht, wer verfügbar ist. Das ist Amateurfußball, damit muss ein Trainer leben." Den Gegner würdigte er als gereifte Truppe: "Stoob ist eine gefestigte Mannschaft, körperlich gut beieinander und offensiv stark. Ab dem Sommer ist sie wohl weiter vorne zu erwarten." Zum Abschluss formulierte er einen klaren Wunsch für die nächste Runde: "Ich hoffe, dass wir nächste Woche zumindest wieder halbwegs eine Mannschaft am Feld haben, die punkten kann. Es wird schwer genug, aber wir werden es wieder probieren."

1. Klasse Mitte: Raiding : Stoob - 2:3 (1:1)

  • 88
    Balint Zsolt Szabo 2:3
  • 77
    Jozsef Ferenc Banki 2:2
  • 70
    Benjamin Posch 2:1
  • 16
    Lukas Gunzinam 1:1
  • 6
    Botond Nemeth 1:0

 

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