Nach dem Duell in der 1. Klasse Mitte zwischen dem SV Forchtenstein und dem Sportverein Loipersbach ordnete Ronald Spuller eine Partie ein, die sein Team nach verhaltenen ersten dreißig Minuten klar kontrollierte. Der Trainer sprach von einem deutlichen Ballbesitzplus, mehr Torgefahr und konsequent unterbundenen Kontern des Gegners sowie von physischer Überlegenheit in der Schlussphase. Zugleich betonte er den Anspruch, dieses Level zu halten und die nächsten, nicht einfachen Aufgaben mit derselben Konsequenz anzugehen.

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Spuller legte seinen Fokus zunächst auf die Struktur der ersten halben Stunde und die darauffolgende Dominanz: "Wir wollten aktiv ins Spiel starten; das ist uns in den ersten dreißig Minuten nicht gelungen. Danach war es sehr gut." Sein Gesamtfazit fiel klar aus: "Wir haben das Spiel über neunzig Minuten kontrolliert und deutlich mehr Ballbesitz gehabt. Loipersbach war auf Konter aus – die haben wir sehr gut unterbunden. Das Ergebnis ist in dieser Höhe absolut in Ordnung."
Auch im Chancenverhältnis sah der Trainer sein Team vorne: "Wir hatten über das Spiel deutlich mehr Möglichkeiten; es wäre sogar noch das eine oder andere Tor mehr möglich gewesen." Der Durchbruch fiel kurz vor der Pause: In der 42. Minute stellte Christoph Krenn auf 1:0 – zugleich der Pausenstand. Nach Wiederbeginn erhöhte Dino Guc in der 70. Minute auf 2:0, ehe Gernot Leitner in der 82. Minute das 3:0 nachlegte. Den Schlusspunkt setzte erneut Guc in der 90. Minute zum 4:0-Doppelpack. "Zum Ende hat man gesehen, dass wir körperlich die Besseren waren – dadurch hatten wir noch mehrere gute Möglichkeiten", so Spuller.
Taktisch ging es vor allem um Aktivität und Tempo nach vorne – mit spürbarem Effekt nach der Anfangsphase. "Wir wollten viel Tempo machen und viele Chancen herausspielen – das haben wir gut umgesetzt", erklärte Spuller. Mit Blick nach vorn formulierte der Coach die Marschroute: "Wichtig wird sein, dieses Level zu halten. Die nächsten Spiele werden nicht einfach; wir wollen mit guten Auftritten erfolgreich bleiben."