Im Duell der 24. Runde der 1. Klasse Mitte setzte sich der SV Forchtenstein mit 1:0 gegen den ASK Tschurndorf durch. Nach torloser erster Hälfte traf Julian Strodl in Minute 64 zum Goldtor. Sektionsleiter Rainer Geisendorfer sprach von einer verdienten Sache: „Wir waren über 90 Minuten überlegen, hatten die besseren Chancen und haben wenig zugelassen.“ Das 1:0 nannte er einen glücklichen Treffer, der am Ende passte: „Das war glücklich, aber der Sieg geht in Ordnung.“

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Von Beginn an war spürbar, dass Forchtenstein mehr vom Spiel haben wollte. Die Hausherren suchten den Weg nach vorne, blieben geduldig und ließen hinten wenig zu – so schilderte es auch Sektionsleiter Rainer Geisendorfer: „Wir waren über neunzig Minuten überlegen, hatten die besseren Chancen und haben nicht viel zugelassen.“ Tschurndorf blieb bemüht, fand aber kaum klare Abschlüsse. Zur Pause stand es 0:0, das Heimteam hatte noch keine Belohnung. Nach dem Seitenwechsel blieb Forchtenstein am Drücker. In der 64. Minute fiel dann das Tor des Tages: Torschütze war Julian Strodl, und Geisendorfer sprach von einem glücklichen Moment – „ein Schuss, der ein paar Mal aufsprang, den der Tormann nicht halten konnte“. Mit der Führung im Rücken spielten die Forchtensteiner weiter clever und brachten das 1:0 souverän über die Zeit.
Nach dem Spiel wollte Geisendorfer vor allem die Mannschaft als Kollektiv hervorheben. „Trotz mehrerer Ausfälle hat die Stimmung gepasst, die Einstellung gepasst, der Siegeswille war da – und somit verdient gewonnen“, sagte der Sektionsleiter und verwies darauf, dass an diesem Abend nicht die Personaldecke, sondern die Haltung den Unterschied machte. Diese Haltung zeigte sich über die gesamte Spielzeit: Forchtenstein arbeitete konsequent gegen den Ball und ließ dem Gegner kaum Räume. Zum Gegner fand Geisendorfer klare Worte: „Tschurndorf war bemüht, konnte aber über neunzig Minuten keine großartigen Chancen herausspielen.“ Gleichzeitig ordnete er den Sieg sachlich ein: „Entschieden hat es ein relativ glückliches Tor, aber im Endeffekt geht das so in Ordnung.“ Dass am Ende kein weiterer Treffer mehr fiel, störte im Lager der Heimischen niemanden – drei Punkte waren der Plan.
Diskussionen über strittige Szenen gab es laut Forchtensteins Sektionsleiter nicht. „Eigentlich nicht. Alles gut“, meinte Rainer Geisendorfer knapp – ein Hinweis darauf, dass es ein faires Unterhausspiel ohne Nebengeräusche war. Sportlich zahlt der 1:0-Arbeitssieg direkt auf die ambitionierten Ziele ein: Forchtenstein bleibt nach 24 Runden Zweiter mit 56 Punkten und hält den Anschluss an Leader Weppersdorf, der bei 59 steht. Tschurndorf hält bei 19 Zählern und rangiert auf Platz 15. Für die Gastgeber heißt das: Ruhe bewahren, weiter punkten und die gezeigte Stabilität mitnehmen. Der Dreier gegen Tschurndorf war dafür ein wichtiger Baustein – und laut Geisendorfer verdient.