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"Wir haben den Sieg mehr gewollt" – ASK Stoob schlägt UFC Mannersdorf nach starker zweiter Hälfte 2:0

ASK Stoob
UFC Mannersdorf

In der 1. Klasse Mitte hat ASK Stoob am Freitagabend gegen UFC Mannersdorf einen 2:0-Heimsieg eingefahren. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Tore legte die Mannschaft von Trainer Arnold Landauer nach der Pause spürbar zu und belohnte sich mit Treffern von Andreas Domnanovich und Lukas Kleibensturz. Für Landauer lag der Unterschied klar im Auftreten seiner Mannschaft: "Wir haben den Sieg mehr gewollt."


Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Nach der Pause drehte ASK Stoob auf

Arnold Landauer hatte von Beginn an genau das gesehen, was er im Gespräch auch als erstes hervorhob: ein intensives, flottes und schnelles Spiel beider Mannschaften. In der ersten Halbzeit war die Partie aus seiner Sicht sehr ausgeglichen, weil sowohl ASK Stoob als auch UFC Mannersdorf vorne wie hinten gut organisiert waren. Das 0:0 zur Pause passte daher ins Bild. Für den Trainer war aber ebenso klar, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel noch einmal zulegen konnte. "In der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal etwas draufgelegt. Daraus ist dann auch das 2:0 entstanden, weil wir die Partie nach der Pause dominiert haben", sagte Landauer. Genau in dieser Steigerung sah er den entscheidenden Verlauf des Abends, weil ASK Stoob nach der Pause präsenter war und den Heimdreier unbedingt erzwingen wollte.

Domnanovich brachte die Führung, Kleibensturz traf als Joker sofort

Dass sich diese zweite Halbzeit auch im Ergebnis niederschlug, zeigte sich ab der 66. Minute. Andreas Domnanovich erzielte das 1:0 für ASK Stoob, und auch dieses Tor beschrieb Landauer sehr konkret. "Der Ball wurde gut in die Tiefe gespielt und Andreas Domnanovich hat eiskalt zum 1:0 abgeschlossen", sagte der Trainer. Mit der Führung im Rücken blieb ASK Stoob am Drücker und legte in der 74. Minute nach. Lukas Kleibensturz war zuvor eingewechselt worden und hatte von seinem Trainer eine klare Ansage bekommen. "Ich habe ihm gesagt, er soll reingehen und ein Tor schießen", erzählte Landauer. "Und genau das hat er gemacht. Er war keine zwei Minuten auf dem Platz, dann haben wir das 2:0 gemacht." Mehr brauchte es aus Sicht des Heimteams nicht mehr, weil ASK Stoob die stärkere zweite Hälfte sauber zu Ende spielte.

Die Abwehr stand sicher, vorne sieht Landauer noch Luft nach oben

Die Grundlage für den Heimsieg lag für Arnold Landauer aber nicht nur in den beiden Treffern, sondern vor allem in der Kompaktheit seiner Mannschaft. "Wir sind sehr kompakt gestanden. Unsere Defensive hat ihren Job zu hundert Prozent erledigt. Wir haben fast nichts zugelassen", sagte der Trainer. Besonders hob er Balint Szabo und Julian Rohrer hervor, die in der Innenverteidigung "wirklich super" gespielt hätten. Gleichzeitig ordnete Landauer die Leistung auch mit Blick auf den Gegner hoch ein. UFC Mannersdorf war mit zwei Siegen und sechs Punkten nach ASK Stoob gekommen, entsprechend groß war der Respekt. "Wir waren gewarnt, weil wir einen guten und starken Gegner erwartet haben", meinte der Trainer. Gerade deshalb gefiel ihm, dass seine Mannschaft das umgesetzt habe, was in der Kabine besprochen worden war: Aggressivität, Laufbereitschaft und das Gefühl, dass jeder für jeden arbeitet. Ganz zufrieden war Landauer dennoch nicht in allen Punkten. "In der Offensive gibt es noch Potenzial. In der ersten Halbzeit hätten wir Tore machen können, haben sie aber leichtfertig vergeben", sagte er. Dass ASK Stoob trotz dieses Verbesserungspotenzials nach der Pause so klar zulegte, war für ihn am Ende der Hauptgrund für den Erfolg. "Unser Siegeswille war vor allem in der zweiten Halbzeit eindeutig zu sehen", sagte Landauer. 

1. Klasse Mitte: Stoob : Mannersdorf - 2:0 (0:0)

  • 74
    Lukas Kleibensturz 2:0
  • 66
    Andreas Domnanovich 1:0