Der UFC RAIBA Purbach am See hat in der 1. Klasse Nord einen 3:2-Heimsieg gegen Mönchhof gefeiert. Nach einem 2:2 zur Pause fiel der entscheidende Treffer erst spät – und passte zu einer intensiven Partie mit Tempo und vielen Zweikämpfen. „Es war von Anfang an ein sehr ausgeglichenes Spiel, Werbung für die 1. Klasse“, sagte Trainer Patrick Castek, der Mentalität und Effizienz seines Teams hervorhob. Passend zum Jubiläums-Wochenende in Purbach fiel der erste Heimdreier des Jahres 2026 besonders süß aus.

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Der Auftakt hatte es in sich: Bereits in Minute 5 lagen die Gäste vorne, Dominik Adam traf zum 0:1. Purbach schüttelte sich kurz und antwortete mit Wucht. In der 11. Minute glich Christian Rosner zum 1:1 aus, sieben Minuten später drehte Florian Pirkl-Weisz das Spiel auf 2:1. Die Partie blieb offen, Mönchhof blieb gefährlich – wieder war es Adam, der in der 27. Minute zum 2:2 einnetzte. „Eine richtig gute Partie mit vielen Chancen, Spielfluss und vielen Zweikämpfen“, fasste Castek die erste halbe Stunde zusammen. Die Hausherren hatten über weite Strecken mehr vom Ball, die Gäste setzten Nadelstiche – zur Pause war das 2:2 leistungsgerecht und der Abend völlig offen.
Nach dem Seitenwechsel verschob sich der Schwerpunkt nicht mehr groß: Beide Mannschaften blieben mutig, suchten den Weg nach vorne und investierten spürbar viel. „In der zweiten Halbzeit wollten beide den Sieg. Wer das dritte Tor schießt, geht als Gewinner vom Platz“, erklärte Castek. Purbach arbeitete geduldig weiter, blieb hinten stabil und setzte auf Effizienz. „Wir hatten zwar nicht viele Torchancen, aber die wenigen haben wir genutzt“, so der Trainer. Die Entscheidung fiel in Minute 79 – und passte zum Arbeitssieg: Lukas Schmidt traf zum 3:2. „Da hat man den Willen zum Sieg extrem gemerkt. Lukas hat uns zum Sieger gekrönt“, sagte Castek erleichtert. Mönchhof versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch Purbach brachte den Heimsieg konzentriert über die Zeit.
Dass an diesem Abend mehr als nur drei Punkte in der Luft lagen, war in Purbach spürbar. „Vor allem die Mentalität war sofort da. Wir feiern 75 Jahre UFC Purbach, haben ein großes Fest am Wochenende und wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Der erste Heimsieg 2026 – mit viel Laufbereitschaft, gut geführten Zweikämpfen, Spielwitz und der richtigen Einstellung“, betonte Castek. Für den Gegner fand er klare, respektvolle Worte: „Mönchhof ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit schnellen Spielern auf den Seiten. Sie haben uns das Leben schwer gemacht. Ich wünsche ihnen alles Gute für die letzten Spiele.“ Auch der Unparteiische bekam ein Kompliment: „Der Schiedsrichter hat heute hervorragend gearbeitet, wenig falsch gepfiffen und den Spielfluss erhalten – da gibt es nichts zu beklagen.“ Für Purbach bedeutet der 3:2-Erfolg einen kräftigen Schub im Spitzenfeld, den man in die nächsten Aufgaben mitnehmen will – das Jubiläums-Wochenende liefert dafür die passende Bühne.