Nach einem intensiven Nachmittag in Sankt Martin/Raab ordnete Edwin Janosch, Obmann von ASV Taucher Installationen GmbH Sankt Martin/Raab, die Lage rund um sein Team ein. Im Fokus stand die Begegnung mit SV Heiligenkreuz in der 1. Klasse Süd, die der ASV mit 2:1 für sich entschied (Torschützen: Oliver Kiraly und Marcel Karner; für Heiligenkreuz traf Roland Nagy). Auf die Frage, wie er den Spielverlauf erlebt habe und ob das Ergebnis gerecht gewesen sei, antwortete er ohne Umschweife: „Ja.“ Damit knüpfte er an seine Einschätzung eines Spiels an, in dem sein Team die besseren Möglichkeiten hatte: „Mehr auf unserer Seite.“ Auch beim Thema Ballbesitz blieb seine Bewertung knapp, aber eindeutig: „Ja.“ Die Stimmung nach Abpfiff war entsprechend zuversichtlich – getragen von der Überzeugung, die entscheidenden Akzente selbst gesetzt zu haben.

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Janoschs Lesart der Partie ist klar: Sankt Martin/Raab erspielte sich mehr klare Gelegenheiten und kontrollierte weite Phasen des Geschehens. Seine pointierten Antworten – „Mehr auf unserer Seite.“ und „Ja.“ – unterstreichen das Selbstverständnis, mit dem der ASV auftrat. Statt langer Ausführungen entschied sich der Obmann für eine nüchterne, aber unmissverständliche Bewertung: Die eigenen Stärken überwogen, die Ballzirkulation passte zum Verlauf.
In den ruhenden Bällen sah Janosch einen Knackpunkt: „Wir haben ein Gegentor nach einer Standardsituation erhalten.“ (Torschütze: Roland Nagy) Zugleich hob er eine aus seiner Sicht zentrale Szene der ersten Hälfte hervor: „In der 1. Halbzeit hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen, der aber nicht gegeben wurde.“ Trotz dieser ärgerlichen Momente blieb der ASV fokussiert, hielt die Struktur und setzte immer wieder Nadelstiche – mit dem verdienten 2:1 als Lohn.
Zur Pause griff das Trainerteam nach Janoschs Darstellung nicht ein: „Nichts verändert.“ Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in den Matchplan und die Stabilität der Formation. Entsprechend zielstrebig fällt der Blick nach vorne aus. Janosch formulierte die Erwartung an seine Mannschaft unmissverständlich: „Wir erwarten uns, dass wir weiter ungeschlagen bleiben.“ Die Botschaft ist eindeutig – auf der soliden Basis aufbauen, Kompaktheit und Konsequenz bewahren und den eingeschlagenen Kurs fortsetzen.