In der 1. Klasse Süd trafen der ASK Markt Neuhodis und der SC Kemeten aufeinander – ein Duell, das von Ausgeglichenheit, Stabilität und Fairness geprägt war. Sektionsleiter Andreas Horvath zeigte sich zufrieden und hob die disziplinierte Arbeit gegen den Ball hervor. Trotz zahlreicher Verletzter im Kader blieb der Tenor positiv: präzise organisiert, mit wechselnden Phasen und sichtbarem Respekt vor dem Gegner – ein Abend, an dem Balance und Details zählten.

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Horvath zeichnete ein klares Bild des Verlaufs: Kemeten startete besser, doch nach rund 15 Minuten fand Markt Neuhodis in die Partie und übernahm phasenweise die Kontrolle. Die frühe Führung der Gäste erzielte Petar Jozic in Minute 17 zum 0:1. Sechs Minuten später glich Patrik Paudits zum 1:1 aus. Der Schwung blieb bei den Hausherren, Joachim Parapatits drehte die Begegnung in der 34. Minute mit dem 2:1. Unmittelbar vor der Pause meldete sich Kemeten zurück: Dominik Pausackerl traf in Minute 45 zum 2:2 – mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen. Horvath sprach zudem von einem berechtigten Elfmeter für seine Mannschaft. Die zweite Hälfte ordnete er als weitgehend ausgeglichen ein.
„Es hat alles funktioniert. Wir sind defensiv sehr gut gestanden und haben wenig zugelassen. Vorne hatten wir hin und wieder Torchancen. Das hat gepasst“, bilanzierte Horvath. Der ASK hielt die Ordnung konsequent und agierte mit Bedacht, während Kemeten kompakt stand und die Räume eng machte. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, ohne dass eine Mannschaft entscheidend aufdrehte konnte – das Remis war leistungsgerecht.
Auf individueller Ebene hob Horvath einen Führungsspieler hervor: „Er hat die Mannschaft sehr gut geführt und war der beste Mann am Platz.“ Zum Gegner fand er anerkennende Worte: Kemeten sei äußerst kompakt aufgetreten und mit starken Legionären besetzt gewesen. Die personellen Vorzeichen blendete er nicht aus: „Wir haben momentan sehr viele Verletzte.“ Passend zum Charakter der Begegnung fiel auch sein Schlussakkord aus: „Es war ein sehr faires Match.“