In der 2. Klasse Nord feierte der UFC St. Georgen/Eisenstadt zum Saisonabschluss einen 3:2-Auswärtssieg beim SC Zagersdorf. Nach einem Blitzstart führten die Gäste rasch 2:0, ein Elfmeter brachte die Hausherren zurück. Direkt nach der Pause stellten die Eisenstädter per schnell ausgeführtem Freistoß auf 3:1, doch Zagersdorf verkürzte erneut. Trainer Christopher Pinter sprach von einem verdienten Sieg und blickte trotz Zitterns zufrieden auf die Leistung – und mit klaren Zielen auf die kommende Saison.

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St. Georgen/Eisenstadt erwischte den Traumstart. Schon nach sieben Minuten traf Oliver Mancs zum 0:1, vier Minuten später erhöhte Christopher Pinter auf 0:2. Der Coach beschrieb das Auftaktviertel so: „Wir hatten einen super Start ins Spiel und haben nach elf Minuten bereits 2:0 geführt.“ Danach kam Zagersdorf zurück – und zwar vom Punkt. „Es war nach einem Corner, einfach zu ungestüm attackiert. Der Elfmeter war gerechtfertigt“, ordnete Pinter den Strafstoß ein. Christoph Schaffer verwandelte zum 1:2 (25.), mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, mussten aber mit dem knappen Vorsprung in die Kabine und wussten, dass der Gegner über Standards gefährlich bleiben würde.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel setzten die Eisenstädter das nächste Ausrufezeichen. „Wir haben kurz nach der Pause einen Freistoß sehr schnell ausgeführt. Der hat zum 3:1 geführt und das war sicher eine spielentscheidende Szene“, erklärte Pinter. Torschütze war erneut Oliver Mancs (47.). Doch abgehakt war die Partie damit nicht, denn Zagersdorf kam, wie angekündigt, über Standards. Nur drei Minuten später stellte Tobias Frank auf 2:3 (50.). „Bei einem 3:2 ist es einfach immer bis zum Ende knapp“, sagte Pinter, der den Gegner so sah: „Der Gegner wollte über Standards und weite Bälle zum Erfolg kommen.“ Seine Bilanz fiel dennoch klar aus: „Ich würde schon sagen, dass es heute ein verdienter Sieg war.“ Die Gäste blieben organisiert, warfen sich in die Zweikämpfe und brachten den knappen Vorsprung über die Distanz.
In der Analyse hob Pinter vor allem die Widerstandskraft seiner Mannschaft hervor. „Unsere größte Stärke war heute, dass wir auch in einer schwierigen Phase trotzdem unsere Leistung so weit abrufen konnten, dass wir gewinnen konnten“, sagte der Trainer. Ein Sonderlob schickte er an das Unparteiischen-Team: „Alle 22 Spieler konnten sich heute glücklich schätzen, dass so ein Schiedsrichter gepfiffen hat. Es ist schön, wenn ein Schiedsrichter, der vielleicht auch noch Profischiedsrichter werden will, bei uns mal in der zweiten Klasse pfeift.“
Mit Blick auf die vergangenen Monate blieb Pinter bodenständig: „Das Frühjahr war so, wie man sich das vorstellt. Ich hoffe, wir können diesen Schwung in die neue Saison mitnehmen. Jeder im Verein muss aber wissen, dass diese Siege keine Selbstverständlichkeit sind, sondern nur über harte Arbeit möglich sind.“ Und zum großen Ziel meinte er: „Uns hat quasi ein Sieg auf den Aufstieg gefehlt. Wir werden nächstes Jahr so arbeiten, dass dieser eine Sieg am Ende nicht mehr fehlt.“