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„Wir hätten in Führung gehen müssen“ – Hirm/Zillingtal verliert nach 1:0 noch 1:2

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ASV Steinbrunn
Hirm/Zillingtal

In der 2. Klasse Nord hat die SPG Hirm/Zillingtal beim ASV Steinbrunn trotz einer starken ersten Hälfte noch 1:2 verloren. Nach torlosen 45 Minuten brachte Erion Berdynaj die Gäste in Führung, ehe David Szalai und Gellert Ivancsics die Partie drehten. Trainer Patrick Vukovich sah den Knackpunkt klar vor dem Tor: Seine Mannschaft habe sich für die bessere erste Halbzeit nicht belohnt.


Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

Image by StockSnap from Pixabay

Die bessere erste Hälfte blieb ohne Ertrag

Der Trainer der Gäste war mit dem 0:0 zur Pause entsprechend unzufrieden, obwohl seine Mannschaft laut eigener Einschätzung vieles richtig gemacht hatte. „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und hätten in Führung gehen müssen“, sagte Patrick Vukovich. Gerade deshalb wog es aus seiner Sicht schwer, dass Hirm/Zillingtal ohne Tor in die Kabine ging. Der Halbzeitstand hielt die Partie zwar offen, aus Sicht der Gäste war er aber auch schon ein erstes Warnsignal. Wer über weite Strecken mehr vom Spiel hat und sich in so einer Phase nicht belohnt, lässt den Gegner im Spiel und nimmt sich selbst ein Stück Sicherheit.

Nach dem 0:1 dreht Steinbrunn die Partie

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nach Vukovichs Eindruck. „In der zweiten Halbzeit war es dann eine relativ ausgeglichene Partie“, erklärte der Trainer. Dennoch ging zunächst Hirm/Zillingtal in Front: Erion Berdynaj traf in der 58. Minute zum 0:1 und brachte die Gäste damit in jene Position, die sie sich nach Meinung ihres Trainers schon früher erarbeitet hatten. Lange hielt die Führung aber nicht, denn David Szalai stellte in der 66. Minute auf 1:1. In der Schlussphase legte Steinbrunn noch nach, als Gellert Ivancsics in der 80. Minute das 2:1 erzielte und die Begegnung damit endgültig auf die Seite der Gastgeber brachte.

Vukovich sieht vor allem die Chancenverwertung als Unterschied

Für Vukovich lag die Erklärung für die Niederlage trotzdem weniger in einer einzelnen Aktion als in der Summe dessen, was seine Mannschaft vorne liegen ließ. „Dass wir die Tore nicht geschossen und unsere Chancen nicht verwertet haben“, nannte er als entscheidenden Punkt. Noch klarer wurde er später mit einem knappen, aber deutlichen Satz: „Die Chancenverwertung.“ Dazu kam für ihn, dass seine Mannschaft in manchen Phasen zu hektisch blieb. „Der Unterschied war die Chancenauswertung, unsererseits waren wir zu hektisch“, meinte der Trainer. Beim Gegner sah er vor allem nach der Pause Vorteile, weil „in der zweiten Halbzeit die individuelle Klasse einiger Spieler“ stärker zur Geltung gekommen sei.

Hektische Schlussphase, aber kein Alibi

Auch über die letzten Minuten sprach Vukovich noch kurz. Bis zur 70. Minute sei die Leistung des Unparteiischen „grundsätzlich in Ordnung“ gewesen, danach sei es im letzten Drittel des Spiels „unnötig hektisch“ geworden und dem Schiedsrichter die Partie etwas entglitten. Als Hauptgrund für die Niederlage wollte der Coach das aber nicht gelten lassen. Nach acht Runden bleibt Hirm/Zillingtal damit bei drei Punkten, während Steinbrunn auf 13 Zähler kommt. Für die Gäste bleibt nach diesem 1:2 vor allem die Erkenntnis, dass eine starke erste Hälfte und selbst eine Auswärtsführung nicht reichen, wenn man sich vor dem Tor zu selten für den eigenen Aufwand belohnt.

2. Klasse Nord: Steinbrunn : Hirm/Zillingtal - 2:1 (0:0)

  • 80
    Gellert Ivancsics 2:1
  • 66
    David Szalai 1:1
  • 58
    Erion Berdynaj 0:1