Mit einem 4:2 im letzten Heimspiel hat der ASK Jabing die Saison in der 2. Klasse Süd A standesgemäß abgeschlossen – gegen den SV Kroisegg lag der frischgebackene Meister schon zur Pause 3:0 voran. Dreifachtorschütze Benjamin Hupfer und ein konsequentes Spiel über die Flügel legten früh den Grundstein. Nach der Pause stand die Meisterparty spürbar im Vordergrund, doch Jabing brachte die drei Punkte sicher heim und feierte obendrein den Torschützenkönig.

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Jabing startete mit viel Druck und klarer Ansage. „Wir wollten den Gegner von Anfang an unter Bedrängnis setzen. Wir waren zwar schon Meister, aber wir wollten das letzte Heimspiel unbedingt gewinnen“, sagte Trainer Manuel Glatz. Was er meinte, sah man rasch am Ergebnis: In Minute 17 eröffnete Benjamin Hupfer zum 1:0, nur vier Minuten später stellte Jan Humar auf 2:0. Und weil die Hausherren weiter nachschoben, erhöhte Hupfer in der 28. Minute bereits auf 3:0 – die Pausenführung stand. Glatz erklärte den Plan dahinter so: „Wir haben die Tore schön über die Außen herausgespielt. Kroisegg wollten wir von Beginn an über die Flügel bearbeiten – das ist uns sehr gut gelungen.“ Der Eindruck deckte sich mit dem Zwischenstand, denn die Gastgeber hatten mehr vom Spiel und zogen ihre Angriffe sauber durch. „Wir haben uns die 3:0-Pausenführung verdient“, hielt Glatz fest.
Nach Wiederbeginn war die Partie offener, auch weil der Kopf langsam Richtung Feier schwenkte. „Es war angerichtet für die große Meisterfeier. Der Fokus war nicht mehr komplett beim Spiel. Im Endeffekt wollten wir die 95 Minuten brav runterspielen und uns auf die Feier vorbereiten“, erklärte Glatz. Kroisegg nutzte den Moment und kam in der 55. Minute durch Andras Zoltan Sinka zum 3:1. Die Antwort blieb nicht aus: Hupfer schnürte in der 63. Minute seinen Dreierpack zum 4:1 und stellte die Weichen endgültig. Spät traf erneut Sinka (88.) zum 4:2-Endstand. Glatz fand dennoch anerkennende Worte für den Gegner: „Kroisegg ist eine sehr gute Mannschaft, mit zwei Topathleten in der Offensive. Unsere Defensive hat das sehr gut gespielt.“ Diskussionen gab es aus seiner Sicht keine: „Schiedsrichter Mollner war meiner Meinung nach sehr gut, wirklich ganz, ganz gut.“
Der Abend gehörte vor allem Benjamin Hupfer. Mit drei Treffern gegen Kroisegg rundete er eine herausragende Saison ab und sicherte sich – wie von seinem Trainer betont – den Torjägerkranz. „Die Pässe in die Tiefe haben heute gut funktioniert. Wir wollten unseren Torschützenkönig Benjamin Hupfer mit 33 Toren immer wieder in Szene setzen – das war das i-Tüpfelchen, und das haben wir geschafft“, sagte Glatz, der auch die Gesamtleistung würdigte: „Wir sind die beste Heimmannschaft, die beste Auswärtsmannschaft – heute wollten wir den Schlusspunkt setzen.“ Für ihn war das Wichtigste klar: „Dass wir das Spiel sauber rüberbringen, am Ende drei Punkte einfahren und dann gemeinsam die Meisterfeier genießen.“
Zum Schluss richtete er den Blick nach vorne und bedankte sich: „Der Mannschaft, den Funktionären und den Fans möchte ich zum Meistertitel alles Gute wünschen. Ich wünsche dem ASK Jabing für die nächste Saison weiterhin alles Gute – wir wollen in der ersten Klasse eine gute Rolle spielen.“