Zum Saisonabschluss in der 2. Klasse Süd A lieferten sich der UFC Siget in der Wart und der SV Auto Schuh Hochart ein wildes 5:5. Hochart lag nach der Pause bereits 4:2 voran, Siget drehte die Partie auf 5:4, ehe ein spätes 5:5 den Punkt rettete. Trainer Dieter Höfler sprach von einem „gerechten 5:5“ und ärgerte sich zugleich über alte Muster: „Wir sind bei Standards sehr anfällig und haben nach dem 4:2 das 5:2 verpasst.“

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Die Partie begann offen und torreich. Früh stellte Tobias Wunderer in Minute 7 auf 0:1 für den SV Hochart. Siget antwortete prompt: Xavér Megyesi glich nach zehn Minuten aus, und nach 22 Minuten drehte Patrik Márk Kiss die Begegnung zunächst zum 2:1. Hochart ließ sich davon nicht beeindrucken. Dominik Luif traf in der 27. Minute zum 2:2, und noch vor der Pause legte Milan Fülöp das 2:3 nach – mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start: Lan Zibert erhöhte in Minute 55 auf 2:4. Doch Siget blieb im Schlagabtausch: Péter Mecséri stellte nur drei Minuten später auf 3:4, Bálint Tamás glich in der 71. Minute zum 4:4 aus, und Dávid Vajda traf in Minute 78 sogar zum 5:4 für die Heimischen. Erst in der 86. Minute rettete Anze Kosnik mit dem 5:5 den Punkt für Hochart.
Hochart-Trainer Dieter Höfler sah ein Duell, das seinem Verlauf nach kaum anders enden konnte. „Wenn ein Spiel 5:5 ausgeht, ist es sehr torreich. Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und haben in der zweiten sogar 4:2 geführt“, sagte er. Was dann folgte, ärgerte ihn: „Dann leider ein paar Fehler in der Abwehrkette.“ Insgesamt blieb er fair in der Bewertung: „Das Remis geht in Ordnung.“ Zum Gegner meinte Höfler: „Der Gegner war sehr defensiv eingestellt. Ich glaube, dass wir spielerisch die stärkere Mannschaft waren.“ Deutlich wurde er bei einem Thema, das ihn schon länger begleitet: „Wir sind bei Standards sehr anfällig, das verfolgt uns die ganze Saison.“ Positiv strich er die Offensive heraus: „Wenn du fünf Tore schießt, spricht das für den Angriff.“
Entscheidend für den verpassten Sieg war für Höfler die Chancenverwertung – trotz der fünf Auswärtstore. „Wir haben es verabsäumt, nach dem 4:2 das 5:2 zu machen. Wenn du das Tor vorne nicht machst, bekommst du es meistens hinten“, erklärte er. Besonders bitter: „Bis in der letzten Spielminute hatten wir noch zwei Hundertprozentige, da haben wir sogar das leere Tor nicht getroffen.“ Gleichzeitig lobte er die Rahmenbedingungen: „Der Schiedsrichter war sehr gut, es hat keine strittigen Szenen gegeben. Es war ein sehr faires Spiel.“ Mit Blick auf den Tabellenkeller und die lange Saison wirkte der Coach geerdet: „Es hat Vorletzter gegen Drittvorletzter gespielt, die Luft war draußen. Wir sind froh, dass die Saison vorbei ist.“ Der Ausblick folgt prompt: „Kurze Pause, dann überlegen wir in Ruhe, wie die Mannschaft in der neuen Saison aussieht. Ab morgen konzentrieren wir uns wieder auf die Vorbereitung.“