In der 2. Klasse Süd A hat UFC "Catering Pranger" Oberschützen am Samstag bei SG EFM Redlschlag einen späten 2:1-Auswärtssieg geholt. Nach der frühen Führung und einem 0:1 zur Pause glich Redlschlag erst in der 82. Minute aus, doch Oberschützen antwortete in der Nachspielzeit noch einmal. Trainer Gerhard Wolfger machte vor allem "Teamgeist", die kompakte Ausrichtung und den Siegeswillen für den Erfolg verantwortlich.

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Die Gäste hatten nach der Schilderung von Wolfger sofort Zugriff auf die Partie. "Oberschützen war von Beginn an spielbestimmend", sagte der Sektionsleiter, und genau so begann das Spiel auch auf der Anzeigetafel. Bereits in der 2. Minute brachte Adrián Ferenc Prán seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Wolfger schilderte diesen Treffer als schnelles Kontertor über die Seite, also als eine Aktion, mit der Oberschützen sehr früh den Ton vorgab. Auch danach sah er seine Mannschaft über weite Strecken vorne. "In der ersten Halbzeit waren wir mehr an Torchancen beteiligt", sagte Wolfger. Bis zum Pausenpfiff änderte sich am Ergebnis nichts mehr, das 0:1 zur Halbzeit war aus Sicht der Gäste aber die passende Zwischenbilanz zu einer ersten Hälfte, in der Oberschützen die aktivere Mannschaft war. Was vier Lattenschüsse symbolisierten!
Ganz erledigt war die Partie damit aber noch nicht, weil Redlschlag in der Schlussphase doch noch einmal zurückkam. In der 82. Minute erzielte Attila Ottó Farkas das 1:1 für die Gastgeber, und damit war ein Spiel, das lange in Richtung Auswärtssieg gelaufen war, plötzlich wieder offen. Wolfger nannte hinterher genau diese beiden Treffer als die wichtigsten Momente des Abends. "Das 1:0 und das 2:1", sagte er knapp, weil für ihn genau dort die Entscheidung lag. Nach dem späten Ausgleich blieb nur noch wenig Zeit, doch Oberschützen fand noch eine Antwort. In der Nachspielzeit traf Lukas Proksch zum 2:1-Endstand. Den entscheidenden Treffer beschrieb Wolfger kurz als "Abstaubertor", und dieses Tor brachte den Gästen den Sieg in letzter Minute doch noch zurück.
Warum Oberschützen am Ende trotz des späten Ausgleichs noch als Sieger vom Platz ging, erklärte Wolfger vor allem mit der Art, wie seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit auftrat. "Teamgeist, kompakte Aufstellung über das gesamte Spiel und der Siegeswille", nannte er als die Punkte, die für ihn den Unterschied ausmachten. Auch den Gegner ordnete er klar ein. "Der Gegner war in Einzelaktionen kontergefährlich. Ansonsten waren sie nicht so stark", sagte der Trainer. Dazu passte auch seine Einschätzung zum Unparteiischen, der die Begegnung für ihn "unter Kontrolle" hatte. Zum Abschluss hob Wolfger noch dem Spieler Lukas Proksch hervor, der für ihn über 90 Minuten gekämpft und "jeden Ball zu erobern versuchte". Für Oberschützen ist dieser späte Auswärtssieg in Runde vier jedenfalls ein Ergebnis, das nach dem Verlauf besonders viel Gewicht hat, während Redlschlag trotz der Heimniederlage bei neun Punkten bleibt.