In der 2. Klasse Süd A hat SV BB1 Wolfau das Heimspiel gegen SG EFM Redlschlag mit 1:0 gewonnen und aus Sicht von Co-Trainer Christian Petz auch verdient die drei Punkte geholt. Jonathan Lang sorgte schon vor der Pause für den einzigen Treffer, danach blieb Wolfau laut Petz „von der ersten bis zur neunzigsten Minute“ in Kontrolle und lieferte damit die gewünschte Wiedergutmachung zur Vorwoche.

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Christian Petz sparte nach dem Schlusspfiff nicht mit einer klaren Einordnung. Für den Co-Trainer war das 1:0 kein Sieg, der an einem einzelnen Moment hing, sondern das Ergebnis einer über die gesamte Spielzeit geschlossenen Vorstellung. „Wolfau ist heute verdient als Sieger vom Platz gegangen“, sagte er und begründete das vor allem mit der Art, wie seine Mannschaft die Partie angegangen ist. Aus seiner Sicht hatte Wolfau mehr vom Spiel, blieb zielgerichtet und wirkte über weite Strecken sehr kontrolliert. Besonders deutlich fiel seine Einschätzung zum Verlauf aus: „Das Spiel war unter Kontrolle. Wir hatten mehr Spielanteile, wir hatten die besseren Torchancen.“ Damit war für ihn auch klar, warum die drei Punkte am Ende in Wolfau geblieben sind.
Auf der Anzeigetafel wurde diese Überlegenheit in der 27. Minute sichtbar, als Jonathan Lang das 1:0 erzielte. Es blieb zugleich der einzige Treffer des Nachmittags, denn mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit und nach dem Seitenwechsel fiel kein weiteres Tor mehr. Gerade weil das Ergebnis knapp blieb, bekam die Einschätzung von Petz besonderes Gewicht. Er sah den Vorsprung nämlich nie wirklich ernsthaft gefährdet. „Von der ersten bis zur neunzigsten Minute waren wir zielgerichtet und nie unter Bedrängnis“, sagte der Co-Trainer. Für ihn war daher nicht der knappe Spielstand entscheidend, sondern das Gefühl, dass seine Mannschaft die Partie ständig in den eigenen Händen hatte und sie nicht mehr aus der Hand geben würde.
Als Grundlage für diesen Heimsieg nannte Petz vor allem Dinge, die im Unterhaus oft den Unterschied machen. „Wir wollten den Sieg mehr, wir hatten die spielerisch besseren Lösungen und wir wollten um das Eitzerl mehr“, sagte er. Dazu kam für ihn die mannschaftliche Geschlossenheit, die er als größte Stärke seiner Elf hervorhob. „Die Geschlossenheit, die Kompaktheit und die Art, das Spiel über die Ziellinie zu bringen, das war heute unsere Stärke“, so Petz. Gleichzeitig ordnete er auch den Auftritt der Gäste ein. Redlschlag habe diesmal nicht die Spielfreude der vergangenen Wochen auf den Platz gebracht, außerdem hätten laut Petz „drei bis vier Spieler sichtlich gefehlt“. Er schob aber gleich nach, dass genau das in dieser Liga dazugehöre: Wer Ausfälle besser kompensiere, werde am Ende auch weiter oben zu finden sein.
Trotz der zufriedenen Analyse wollte Petz den Sieg nicht größer machen als nötig. Er sprach von einer wichtigen Wiedergutmachung nach der vergangenen Woche und davon, „die drei Punkte auf der heimischen Wiese zu belassen“, sah aber ebenso weiteres Verbesserungspotenzial. „Verbesserungspotenzial gibt es ständig“, betonte er und knüpfte das klar an Teamgeist, Kompaktheit und Trainingsintensität. Wenn Wolfau diese Dinge Woche für Woche auf den Platz bringe und auch im Training hochhalte, sei man „eine schwer bespielbare Mannschaft“. Passend zu diesem insgesamt kontrollierten Nachmittag fiel auch sein Urteil über den Unparteiischen positiv aus: „Der Schiedsrichter hat eine gute Linie gefunden.“ Mit dem 1:0 hält sich Wolfau in Runde fünf damit im vorderen Bereich und hat genau jene Art von Auftritt geliefert, die dem Co-Trainer für die nächsten Wochen Mut macht.