In der 2. Klasse Süd A hat UFC "Catering Pranger" Oberschützen am Sonntag ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling mit 3:1 besiegt. Nach einem frühen Rückstand brauchten die Gastgeber etwas Zeit, übernahmen dann aber immer mehr das Kommando. Trainer Gerhard Wolfger sah vor allem den Ausgleich unmittelbar vor der Pause als entscheidenden Moment, weil seine Mannschaft danach noch klarer im Spiel war und die Partie nach Seitenwechsel auf ihre Seite zog.

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Der Beginn gehörte aus Sicht von Gerhard Wolfger zunächst den Gästen. „Die Anfangsminuten haben Goberling gehört“, sagte der Oberschützener Sektionsleiter nach der Partie, und das ließ sich auch am frühen Spielstand ablesen. Schon in der 4. Minute brachte Florijan Pavlovic die Gäste mit 1:0 in Führung. Oberschützen musste sich erst in die Partie arbeiten, fand dann aber laut Wolfger immer besser hinein und wurde mit Fortdauer der ersten Hälfte spielbestimmend. Dass es noch vor dem Seitenwechsel zum 1:1 kam, war für ihn der zentrale Punkt des Nachmittags. „Das 1:1 vor der Pause war der Knackpunkt“, sagte Wolfger. Der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einer Standardsituation, bei der Lukas Wachter per Kopf zum 1:1 traf. Mit diesem Treffer ging es mit einem ganz anderen Gefühl in die Kabinen.
Was Wolfger an der eigenen Mannschaft besonders gefiel, war weniger eine einzelne Aktion als das Gesamtbild. „Sehr gut funktioniert hat die Defensivarbeit. Wir sind sehr kompakt gestanden und haben jeden Ball sicher von hinten nach vorne gespielt“, fasste er den Auftritt zusammen. Gerade gegen einen Gegner, dessen Offensive er ausdrücklich als stark bezeichnete, war das für ihn ein wesentlicher Punkt. Oberschützen ließ sich vom frühen Rückstand also nicht aus der Ordnung bringen, sondern blieb in seiner Struktur. Wolfger sprach deshalb auch von einer Teamleistung und stellte die Qualität seiner Mannschaft an diesem Tag heraus. Aus der Defensive hob er mehrere Spieler hervor. Besonders stabil seien Abou Ahmed Motschi, Manuel Klein, Lukas Wachter und Akos Szilvas gewesen. Ganz zufrieden war er dennoch nicht in allen Bereichen, denn auch nach dem Heimsieg blieb für ihn ein Thema offen: „Im Abschluss müssen wir noch besser werden.“
Nach dem 1:1 zur Pause blieb Oberschützen auf Linie und setzte den Spielverlauf so fort, wie es Wolfger beschrieben hatte. Seine Mannschaft hatte mehr vom Spiel und münzte die Kontrolle auch in Zählbares um. In der 62. Minute war es Akos Szilvas, der aus dem 1:1 eine 2:1-Führung machte und die Gastgeber damit endgültig auf Kurs brachte. Goberling blieb zwar ein Gegner, den Wolfger wegen seiner Offensive ernst nahm, doch Oberschützen hielt die Partie in der Folge in den eigenen Händen. Den Schlusspunkt setzte schließlich Matthias Amtmann in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:1. Damit war der Heimsieg endgültig abgesichert. Wolfger führte das Ergebnis nicht auf einen Zufall oder nur auf einzelne Szenen zurück, sondern auf das Gesamtpaket seiner Mannschaft: „Die Qualität unserer Mannschaft war an diesem Tag besser. Es war eine Teamleistung.“ Für Oberschützen bedeutet der Erfolg in Runde fünf, dass man nun bei sieben Punkten hält und sich in der Tabelle vor Goberling einordnet.