Zum Auftakt der 2. Klasse Süd B hat der SV Hannersdorf beim USV Burgauberg-Neudauberg einen klaren 4:1-Auswärtssieg gefeiert. Trainer Georg Konrad sprach danach von einem „hochverdienten“ Erfolg und sah den Unterschied vor allem in der Spielfreude seiner Mannschaft. Früh auf Kurs gebracht, nach der Pause konsequent nachgelegt und über weite Strecken das aktivere Team – so stellte sich der Saisonstart aus Sicht der Gäste dar.

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Der SV Hannersdorf brachte sich früh in eine gute Lage und hatte das Spiel aus Sicht seines Trainers von Beginn an im Griff. Schon in der 5. Minute stand es 0:1, als Mateo Supljika traf. Konrad schilderte die Entstehung so, dass dem Treffer eine Flanke und ein Kopfball vorausgingen. Kurz vor der Pause legten die Gäste nach: In der 44. Minute erhöhte Andre Gossy auf 0:2, den zweiten Treffer beschrieb der Trainer als Folge einer Standardsituation. „Vom Beginn an war meine Mannschaft sehr gut vorbereitet, hat alles gegeben und das Spiel absolut hochverdient gewonnen“, sagte Konrad. Die 0:2-Pausenführung passte damit genau zu seiner Wahrnehmung der ersten Hälfte.
Dass Georg Konrad keinen einzelnen Spieler herausheben wollte, sagte viel über seinen Blick auf diese Partie. Für ihn lag der Schlüssel nicht in einer bestimmten Szene, sondern im geschlossenen Auftreten seines Teams. „Der entscheidende Moment war, dass alle Spieler an einem Strang gezogen haben und den Sieg unbedingt wollten“, erklärte der Trainer. Auch spielerisch habe der SV Hannersdorf überzeugt: „Wir waren klar die bessere Mannschaft.“ Konrad sagte außerdem, dass er USV Burgauberg-Neudauberg vor dem Spiel kaum gekannt habe und seiner Mannschaft deshalb mitgegeben habe, den Kampf anzunehmen. Genau das sei gelungen, während der Gegner „nicht viel gegen uns ausrichten“ konnte. Diskussionsstoff gab es aus seiner Sicht ebenfalls nicht: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut und es gab keine strittigen Situationen im Spiel.“
Nach dem Seitenwechsel zog der SV Hannersdorf die Partie dann endgültig auf seine Seite. Andre Gossy traf in der 55. Minute zum 0:3, nur fünf Minuten später stellte Mateo Supljika mit seinem zweiten Treffer auf 0:4. Erst in der 70. Minute gelang USV Burgauberg-Neudauberg durch Ates Melnitzki noch das 1:4. An der klaren Einordnung änderte das nichts. „Der entscheidende Unterschied ist, dass meine Mannschaft heute Spielfreude gehabt hat und damit hochverdient in dieser Höhe gewonnen hat“, sagte Konrad. Ganz ohne Ansatzpunkt für Verbesserungen wollte er den Auftakt aber nicht stehen lassen. Im letzten Drittel müssten die Pässe noch genauer kommen, dann wäre „das eine oder andere Tor sicher noch möglich gewesen“. So nimmt der SV Hannersdorf zum Start drei Punkte und die Tabellenführung mit.