In der 2. Klasse Süd B hat der FC Stinatz am Freitagabend SV Zuberbach mit 6:3 besiegt und damit den ersten Saisonsieg eingefahren. Für Klaus Brandstätter lag der Knackpunkt nach einer aus seiner Sicht offenen Partie klar auf der Hand. „Wenn man auswärts drei Tore schießt und sechs kriegt, dann kann man nicht gewinnen“, sagte der Sektionsleiter der Gäste.

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Die Partie begann mit dem Führungstor der Gastgeber in der 12. Minute, als Kristof Batorfi das 1:0 erzielte. Zuberbach fand aber zurück und kam nach einer halben Stunde durch Erik Koronczai zum 1:1, womit das Spiel wieder offen war. Genau so hatte es Brandstätter auch erlebt. „Wir sind in Rückstand gegangen, haben dann ausgeglichen, es war eine offene Partie“, sagte er. Umso bitterer war aus Sicht der Gäste die Phase kurz vor der Pause. Matteo Gradwohl traf in der 40. Minute zum 2:1 und legte nur zwei Minuten später das 3:1 nach. Damit hatte Stinatz zur Halbzeit zwar einen klaren Vorsprung, für Zuberbach war die Partie aber noch nicht entschieden.
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Zuberbach noch einmal gegen die Niederlage. Peter Farkas verkürzte in der 53. Minute auf 3:2 und brachte die Gäste damit wieder heran. Brandstätter sah in dieser Phase seine Mannschaft am Drücker. „Dann haben eigentlich wir das Spiel gemacht“, meinte er. Umso schwerer wog aus seiner Sicht das 4:2 durch Batorfi in der 59. Minute. „In der zweiten Halbzeit haben eigentlich nur wir gespielt und mit dem ersten Torschuss ist dann das 4:2 gefallen. Dann war es natürlich sehr schwierig, das Spiel noch zu drehen“, sagte Brandstätter. Als Lukas Haas in der 65. Minute auf 5:2 stellte, war Stinatz wieder klar vorne. Zuberbach gab sich aber noch immer nicht geschlagen. Daniel Szabo verkürzte in der 71. Minute noch einmal auf 5:3, ehe Eugen Strobl in der 90. Minute mit dem 6:3 endgültig alles klar machte.
Gerade weil Zuberbach selbst drei Tore erzielte, fiel die Analyse von Brandstätter deutlich aus. Nicht die Offensive, sondern die Arbeit gegen den Ball stand für ihn im Mittelpunkt. „Das größte Manko ist sicher unsere Defensive“, sagte er ohne Umschweife. Noch klarer wurde er wenig später: „Wo wir geglaubt haben, dass das eigentlich unsere Stärke ist, war es sicher unser Manko, die letzten zwei Spiele schon.“ Gleichzeitig hob er hervor, dass sich seine Mannschaft nie aufgegeben habe. „Sie wollten unbedingt noch mindestens einen Punkt mitnehmen, sind bis zur letzten Minute gelaufen“, sagte Brandstätter. Darauf wolle man nun aufbauen, um im nächsten Heimspiel die Punkte zu holen, „die uns jetzt ein bissl verwehrt geblieben sind“. Auch für den Gegner fand er anerkennende Worte. Besonders auffällig sei die Chancenauswertung gewesen. „Bei Stinatz war heute fast jeder Schuss ein Tor“, meinte er und gratulierte zum ersten Sieg. Ebenso positiv fiel sein Urteil über die Spielleitung aus: „Der Schiedsrichter war sehr gut. Die Entscheidungen waren vollkommen in Ordnung. Es war eine tadellose Schiedsrichterleistung.“