Die Weste Bad Sauerbrunns bleibt auch nach der dritten Runde blütenweiß. Dies schien überraschender Weise allerdings gegen den SV Sigleß lange Zeit gar nicht so sicher. Die Sigleßer Underdogs konnten durch eine stabile Defensive lange Zeit dem großen Favorit Paroli bieten und gingen nach der Pause sogar 1:0 in Führung. Es roch nach einer Sensation. Dass diese ausblieb hatte Heinz Kremser allen voran den Torschützen Strondl und Knotzer zu verdanken.
Vor der Partie wirkte es, als könne aus Bad Sauerbrunner Perspektive gar nicht viel schief gehen. Das dem nicht so war, war vor allem der Kompaktheit der Sigleßer geschuldet. Zu glasklaren Torchancen kamen die Kremser-Jungs allerdings von Beginn an. Zunächst scheiterte Christoph Krenn vom Fünfer, dann köpfte Ofner an die Stange und in weiterer Folge verzog Kapitän Andy Tanzler nur knapp. Dann folgte eine lange Phase in der Sigleß sich bedeutend besser zurecht fand und Bad Sauerbrunner Torchancen klar minimiert wurden. Die Heimelf kam aus einer Kontersituation heraus sogar zu einer echten Topchance durch Clemens Ivanschitz. Der Ex-Mattersburger verzog jedoch.
In der 66. Minute schlug es im Sauerbrunner Tor allerdings ein wie ein Blitz. Michal Majot vollendete einen Konter mustergültig zur überraschenden Führung der Heimelf. Diese wehrte allerdings nur sehr kurz. Denn bereits mit der Auflage konnte Sauerbrunn den entscheidenden Akzent setzen, bediente Stanislaw Strondl ideal und der Vollblutstürmer schloss zum Ausgleich ab. Nun drückten die Gäste auf den Siegtreffer und der sollte auch fallen. Yavuz kombinierte sich mit Tanzler durch, Knotzer wurde tief eingesetzt und Letzterer schloss zum 2:1 ab. Aus einer Kontersituation machte eben dieser Knotzer in der 94. Minute dann den Deckel drauf. "Der Sieg geht in Ordnung. Aber ein Lob an stark kämpfende Sigleßer", zieht Heinz Kremser sein Fazit.