Nach einer durchschnittlichen Herbstsaison ist der SV Kukmirn in der Rückrunde auf Touren gekommen, musste in diesem Jahr bislang erst eine Niederlage einstecken und nimmt in der Frühjahrs-Tabelle der II. Liga Süd den zweiten Platz ein. Im Heimspiel gegen den SV Rechnitz, der in den letzten fünf Runden ungeschlagen geblieben war, setzte die Mannschaft von Trainer Joachim Steiner ihren tollen Lauf fort, konnte mit einem 4:1-Erfolg den fünften Sieg in Serie feiern und ist von einem Podestplatz nur noch drei Punkte getrennt.
Rund 150 Besucher bekamen eine flotte und interessante Partie zu sehen, begegneten sich die derzeit formstarken Mannschaften auf Augenhöhe. "Es war ein offenes Match, in dem wir ab und an leichte Vorteile hatten. Der Unterschied war jedoch, dass wir unsere Chancen genutzt haben und der Gegner nicht", meint Kukmirn-Obmann Günter Jandrisevits. Nachdem Patrick Berger einen schönen Spielzug im zweiten Versuch erfolgreich abgeschlossen und seine Mannschaft in Minute 25 in Führung gebracht hatte, entschied die Steiner-Elf zehn Minuten später mit einem Doppelschlag die Partie, erhöhten Attila Gerencser und abermals Berger auf 3:0. Praktisch mit dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Jandl keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf, als Stanislav Tot den 3:1-Halbzeitstand fixierte.
Auch im zweiten Durchgang bekamen die Zuschauer eine interessante Begegnung zu sehen, in der die Rechnitzer versuchten, das Blatt zu wenden. Die Gäste waren zwar optisch überlegen und versuchten Druck auszuüben, die Steiner-Elf stand jedoch in der Defensive sehr sicher und ließ kaum Chancen des Gegners zu. Nach 70 Minuten machte der Mann des Tages den Sack zu, sorgte Patrick Berger mit seinem dritten Treffer für klare Verhältnisse und den 4:1-Endstand.
Günter Jandrisevits, Obmann SV Kukmirn:
"Das Spiel war wesentlich enger, als es das Ergebnis zum Ausdruck bringt. Letztendlich waren wir die effizientere Mannschaft und haben darum klar gewonnen. Auch wenn es derzeit super läuft und uns nur drei Punkte vom dritten Rang trennen, machen wir uns keine allzu großen Hoffnungen auf einen Podestplatz. Denn das Feld ist dicht gedrängt und zudem haben wir noch ein schwieriges Restprogramm zu absolvieren. Eine Rangverbesserung sollte aber möglich sein."
Günter Schlenkrich