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„Wir wollen den Weg fortsetzen“ – Posch erklärt Pinkafelds Plan nach dem Aufstieg

SC Pinkafeld

In der II. Liga Süd hat der SC HERZ Pinkafeld eine starke Rückrunde hingelegt, am Ende mit 64 Punkten Rang eins geholt – und den Schritt zurück in die Landesliga fixiert. Trainer Benjamin Posch blickt zufrieden, aber nicht satt auf die Saison und den Sommer. „Die Rückrunde war in vielerlei Hinsicht extrem erfolgreich“, sagt er, betont aber zugleich die nächsten Aufgaben: Ballbesitz weiter schärfen, Intensität gegen den Ball hochhalten und den Kader gezielt abrunden.


Mehrere Spieler bilden eine Mauer

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Rückblick mit Rückenwind: „Nicht nur ergebnistechnisch erfolgreich“

Benjamin Posch muss nicht lange überlegen, wenn er die vergangenen Monate einordnet. „Die Rückrunde war extrem erfolgreich – nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch, was im und um den Verein passiert ist. Das war richtig cool, und diesen Weg wollen wir fortsetzen.“ Die Zahlen stützen den Eindruck: Pinkafeld war über weite Strecken vorne dabei, stand am Ende ganz oben und darf sich über den Wiederaufstieg in die Landesliga freuen. Auch die Stimmung passt. „Nach dem gelungenen Wiederaufstieg in die Landesliga ist sie sehr gut“, sagt Posch. Auffällig ist dabei, dass er den Blick nicht nur auf die Tabelle richtet. Der Coach nimmt das gesamte Umfeld mit, spricht von einem gemeinsamen Schub, der vom Platz bis an den Spielfeldrand zu spüren war. Auf die Frage nach dem stärksten Gegner verweist Posch auf den SV Stegersbach, der Pinkafeld lange gefordert hat. Der Respekt ist deutlich spürbar: „Die waren in beiden Duellen gegen uns und auch sonst richtig gut.“

Kader und U23: Abgänge, ein erster Neuer – und ein Wechsel an der Linie

Ganz ohne Bewegung bleibt es im Sommer nicht. „Ziga Kous und Anton Stanic werden uns verlassen“, erklärt Posch offen. Gleichzeitig gibt es den ersten Neuzugang: „Mit Maximilian Bauer haben wir derzeit einen Neuen, weitere werden in den nächsten Tagen folgen.“ Verletzungssorgen bremsen den Start nicht aus. „Derzeit gibt es nur ein, zwei leichte Blessuren. Spieler, die schon länger verletzt waren, sind am Weg zurück. Wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten zwei Trainingswochen wieder voll dabei sind.“ Auch abseits der Kampfmannschaft wird gearbeitet: In der U23 gibt es einen Trainerwechsel. „Philipp Kainz kann aus zeitlichen Gründen nicht weitermachen, René Posch wird übernehmen“, sagt der Coach. Damit setzt der Verein auf Kontinuität in den Abläufen und klare Zuständigkeiten. Einzelne Spieler hervorheben will Posch bewusst nicht. „Es wäre unfair, hier Namen zu nennen. Was die Jungs gesamt geleistet haben, war sehr beeindruckend.“

Vorbereitung: mehr Lösungen mit dem Ball, höchste Intensität gegen den Ball

Der Plan für den Trainingsstart ist klar umrissen. „Wir starten am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Zuerst gilt es, den Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen“, erklärt Posch. Danach soll gezielt an den großen Hebeln gearbeitet werden – und die sind klar definiert. „Es geht vor allem um das Spiel mit dem Ball. Wir wollen weitere Lösungen finden und die vorhandenen Optionen optimieren“, sagt er. Gleichzeitig bleibt die Arbeit gegen den Ball ein zentraler Baustein. „Die Intensität im Spiel gegen den Ball wollen wir so hoch wie möglich halten.“ Spezielle Testformate braucht es dafür aus Sicht des Trainers nicht zwingend. „Wir wollen vor allem in den Trainingseinheiten daran arbeiten.“ Es ist ein Ansatz, der zum bisher eingeschlagenen Kurs passt: keine großen Showeffekte, sondern saubere, wiederholte Arbeit an jenen Themen, die Pinkafeld in der Rückrunde stark gemacht haben und nun eine Etage höher tragen sollen.

Ausblick: Bodenständig bleiben, sauber weiterarbeiten

Das Gesamtbild aus Kabine, Trainingsplatz und Verein stimmt optimistisch – aber Posch bleibt bewusst geerdet. Die Rückrunde hat viel Rückenwind gebracht, das Umfeld trägt mit, und der Kader bekommt Schritt für Schritt seinen Feinschliff. „Diesen Weg wollen wir fortsetzen“, wiederholt der Coach – nicht als Phrase, sondern als klares Programm. Der Fokus liegt auf Details im Ballbesitz, auf Intensität und Wiederholungen gegen den Ball sowie auf einer Mannschaft, die sich nicht auf Lorbeeren ausruht. Wenn die leichten Blessuren abklingen und die Rückkehrer wie geplant einsteigen, hat Posch die Trainingsgruppe beisammen, um die Schwerpunkte konsequent durchzuziehen. Pinkafeld startet damit nicht laut, sondern zielstrebig in die Vorbereitung – und genau so soll es in der neuen Liga weitergehen.