Spielberichte

"Leidenschaft, Einstellung und Kampf": So holte sich Schlaining in Neuberg den verdienten 2:0-Sieg

SV Neuberg
ASK Schlaining

In der II. Liga Süd hat SV Marsch Neuberg gegen ASKÖ Schlaining mit 0:2 verloren. Roman Schaffer sah den Auswärtssieg seiner Mannschaft über die gesamte Spielzeit gedeckt, weil Schlaining genau das auf den Platz brachte, was der Trainer eingefordert hatte: "Leidenschaft, Einstellung und Kampf." Nach einer starken ersten Hälfte legten die Gäste kurz nach der Pause nach und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen.


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Viel Kontrolle und der Treffer zum richtigen Zeitpunkt

Roman Schaffer hatte nach dem Schlusspfiff keinen Zweifel daran, dass der Plan seiner Mannschaft aufgegangen war. "Die Partie war wirklich so, wie wir es wollten. Wir sind mit Kampf, Konzentration und Einstellung in die Partie gegangen", sagte der Schlaining-Trainer. Genau diesen Zugang sah er schon in den ersten Minuten. Während Neuberg nach seiner Darstellung von Beginn an tief verteidigte, war Schlaining das aktivere Team und hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Schaffer formulierte es entsprechend klar: "Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel dominiert." Belohnt wurde dieser Aufwand erst kurz vor der Pause, als Florian Glösl in Minute 45 das 0:1 erzielte. Für den Trainer war das nicht nur ein wichtiges Tor, sondern auch die verdiente Folge einer Halbzeit, in der seine Mannschaft aus seiner Sicht den größeren Willen und die bessere Präsenz hatte.

Nach dem 0:2 blieb Schlaining auf Kurs

Mit dem Treffer unmittelbar vor dem Seitenwechsel hatte Schlaining genau jenen Moment auf seiner Seite, den Schaffer als besonders wichtig beschrieb. "Wir haben vor der Halbzeit endlich das 1:0 gemacht und wollten uns das in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen lassen", sagte er. Ganz ruhig wurde der Abend deshalb aber nicht, denn der Trainer betonte auch, dass sich Neuberg nach der Pause "aufgeopfert" und die Gäste noch einmal gefordert habe. Schlaining blieb dennoch am Drücker und legte in Minute 55 nach, als Csanád Héra das 0:2 erzielte. Schaffer sprach davon, dass seine Mannschaft über neunzig Minuten dominant gewesen sei und den Sieg "souverän heimgebracht" habe. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass sogar noch ein dritter Treffer möglich gewesen wäre. Außerdem verwies er auf ein aberkanntes Tor wegen Abseits, wollte diese Szene aber nicht größer machen als nötig.

Ein Sieg, der nach schwierigen Wochen gut tut

Besonders zufrieden war der Schlaining-Coach weniger mit einzelnen Spielern als mit der Art, wie seine Mannschaft als Kollektiv auftrat. Auf die Frage nach der größten Stärke antwortete er knapp, aber deutlich: "Leidenschaft, Einstellung und Kampf." Damit beschrieb er auch, warum dieser Auswärtssieg für ihn mehr war als nur ein ordentliches Resultat. Schaffer erinnerte daran, dass sein Team in den vergangenen Wochen auch Tiefs wegstecken musste und aus seiner Sicht mehrfach unverdient nicht gewonnen hatte. Umso wichtiger war es nun, eine Partie, in der man laut Trainer lange die Kontrolle hatte, auch wirklich durchzubringen. Trotzdem wollte er den Erfolg nicht überhöhen. "Für uns geht es immer um Weiterentwicklung. Wir gehen unseren Weg. Wir wollen junge Spieler aus der Umgebung einbauen", sagte Schaffer. Zum Schluss bedankte er sich ausdrücklich beim Team und bei den Zuschauern für die Unterstützung und machte gleich klar, wie es weitergehen soll: "Deshalb werden wir auch nächste Woche weiter Gas geben und das Maximum rausholen."

II. Liga Süd: Neuberg : Schlaining - 0:2 (0:1)

  • 55
    Csanád Héra 0:2
  • 45
    Florian Glösl 0:1