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„Wir haben unseren Spielplan zu hundert Prozent umgesetzt“ – Grafenschachen schlägt Olbendorf 3:1

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Grafenschachen
Olbendorf

In der II. Liga Süd hat sich SC Grafenschachen im Heimspiel gegen SV Olbendorf mit 3:1 durchgesetzt und damit einen Abend erlebt, der aus Sicht von Trainer Bernd Dorner genau dem eigenen Plan entsprach. Nach dem 2:1 zur Pause legten die Gastgeber spät noch das dritte Tor nach. Für Dorner lag der Unterschied vor allem im kompakten Verteidigen und im starken Umschalten nach vorne.


Schuhe mit Tornetz

Image by Med Ahabchane from Pixabay

Späte Tore vor der Pause stellen die Weichen

Grafenschachen musste bis in die Schlussphase der ersten Hälfte warten, ehe sich das Spiel auch am Spielstand in Bewegung setzte. In der 41. Minute brachte Michael Oberrisser die Hausherren mit einem Weitschuss in Führung, so schilderte es Dorner nach dem Match. Lange hielt dieser Vorsprung allerdings nicht, denn Olbendorf kam durch Mislav Komorski in der 44. Minute zum 1:1. Dass die Partie trotzdem mit einer Führung in die Pause ging, war für die Gastgeber besonders wichtig. Nur eine Minute später fiel das 2:1 durch Stefan Hettlinger. Ein Konter über die linke Seite wo Hettlinger im Sechzehner verwertete. Den Schlusspunkt setzte in der 84. Minute Michael Strobl, der nach einer Einzelaktion zum 3:1 traf.

Kompakt hinten, klar nach vorne

Für Dorner war dabei nicht in erster Linie die Torausbeute entscheidend, sondern die Art, wie seine Mannschaft das Spiel angegangen war. „Wir haben unseren Spielplan von der ersten bis zur letzten Minute zu hundert Prozent umgesetzt“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Aus seiner Sicht lag genau darin der Grund, warum Grafenschachen diesmal als Sieger vom Platz ging. „Entscheidend war das kompakte Verteidigen und die Umschaltmomente in Tore umzumünzen“, erklärte Dorner. Gerade dieser Übergang von der Defensive in die Offensive habe funktioniert. Dazu kam, dass seine Elf in den Zweikämpfen voll da war. „Das Umschaltspiel von defensiv in die Offensive hat gut funktioniert, und wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen“, sagte er. Damit beschrieb der Coach ziemlich genau die Linie, die seine Mannschaft über die 90 Minuten halten wollte.

Olbendorf blieb im letzten Drittel gefährlich

Auch wenn das Ergebnis am Ende klarer aussah, beschrieb Dorner den Gegner keineswegs als harmlos. „Der Gegner hatte in der Offensive gute Einzelspieler die immer gefährlich waren, und sich gut im letzten Drittel bewegt haben." meinte der Grafenschachen-Coach. Das passt auch dazu, dass Olbendorf zwischenzeitlich zum Ausgleich kam und die Partie damit offen hielt. Gleichzeitig sah Dorner aber einen Bereich, in dem die Gäste verwundbar waren. „Sie hatten schon mit unserem Tempo in der Offensive zu tun“, sagte er. 

Belohnung nach einer guten Trainingswoche

Umso mehr nahm Dorner aus diesem Abend mit, dass sich seine Mannschaft nach der investierten Arbeit endlich auch am Ergebnis belohnen konnte. „Die Jungs haben sich die 3 Punkte absolut verdient, sie haben sehr viel investiert und wurden dafür belohnt. Ausserdem haben wir eine gute Trainingswoche hinter uns, wo du schon gemerkt hast, dass es jetzt bald wieder mit einem Sieg klappen wird, und so muss es jetzt weitergehen“, sagte der Trainer. Genau darin lag für ihn wohl der wichtigste Punkt über die 90 Minuten hinaus. Der 3:1-Heimsieg gegen Olbendorf war nicht nur wegen der drei Tore wichtig, sondern vor allem, weil Grafenschachen die eigene Linie durchzog und nach dem zwischenzeitlichen 1:1 sofort wieder antwortete. Wenn die Gastgeber die Mischung aus kompaktem Verteidigen, klaren Umschaltmomenten und Präsenz in den Zweikämpfen mitnehmen, soll dieser Auftritt in den kommenden Wochen nicht für sich stehen bleiben, sondern die Richtung vorgeben.

II. Liga Süd: Grafenschachen : Olbendorf - 3:1 (2:1)

  • 84
    Michael Strobl 3:1
  • 45
    Stefan Hettlinger 2:1
  • 44
    Mislav Komorski 1:1
  • 41
    Michael Oberrisser 1:0