Spielberichte

Halbturn schlägt in Leithaprodersdorf eiskalt zu

Ein interessantes Duell stand am Freitagabend in der Burgenland-Energie-Landesliga in der LeithArena auf dem Programm, als der SV Leithaprodersdorf den USV Halbturn empfing. Die Hausherren waren mit vier Punkten aus den ersten beiden Runden ordentlich in die neue Saison gestartet. Nach dem 3:2-Erfolg gegen Edelserpentin erkämpfte die Mannschaft zuletzt beim SC Bad Sauerbrunn ein 2:2-Unentschieden. Halbturn hingegen musste zum Auftakt eine deutliche 0:3-Niederlage in Bad Sauerbrunn hinnehmen, zeigte aber beim souveränen 3:0-Derbysieg gegen die SpG Neudorf/Parndorf Juniors die erhoffte Reaktion. Dementsprechend durfte man gespannt sein, welche Mannschaft ihren positiven Trend fortsetzen und sich mit einem weiteren Erfolg im vorderen Tabellenbereich festsetzen konnte. Die Gäste konnten heute mit einer ansprechenden Leistung die drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen und haben sich auf dem 5, Tabellenrang platziert.

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Groß war die Freude beim USV Halbturn über den Sieg in Leithaprodersdorf

Die Gäste gingen früh in Führung

Nach einem anfänglichen Abtasten kamen die Gäste in der 13. Minute erstmals gefährlich vor das Tor der Hausherren – und nutzten ihre Chance prompt zur Führung. Rastislav Kruzliak wurde mit einem präzisen Steckpass in die Tiefe geschickt, behielt vor dem Tor die Nerven und schob den Ball zum 1:0 für Halbturn ein.

In der weiteren Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Mannschaften den Weg nach vorn suchten. Leithaprodersdorf erspielte sich einige vielversprechende Möglichkeiten, doch sowohl Philipp Hauser als auch Tobias Beran konnten ihre Chancen zunächst nicht verwerten. Auch die Gäste blieben bei ihren Vorstößen stets gefährlich, sodass sich eine abwechslungsreiche Begegnung entwickelte.

In der 38. Minute bot sich den Hausherren schließlich die große Gelegenheit zum Ausgleich. Gergö Fönyedi wurde im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Tobias Beran übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:1. Mit diesem Remis ging es wenig später in die Kabinen.

Offene Partie auch nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten, mit schnellem Umschaltspiel für Gefahr zu sorgen, wobei sich zunächst keine der beiden Seiten entscheidende Vorteile erarbeiten konnte. Halbturn trat jedoch mit zunehmender Spielzeit offensiver auf und kam immer wieder gefährlich in die Nähe des gegnerischen Strafraums.

In der 65. Minute gingen die Gäste schließlich erneut in Führung. Daniel Ecker spielte einen langen Ball auf Ivan Hlushko, dessen erster Abschluss zunächst geblockt wurde. Der Ball stieg anschließend hoch in die Luft, Torhüter Fabian Haberl konnte ihn nicht festhalten und Hlushko reagierte am schnellsten. Der Halbturner schob das Spielgerät ins verwaiste Tor und sorgte damit für das 2:1.

Leithaprodersdorf musste nun reagieren und verstärkte seine Offensivbemühungen. Die Hausherren warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn und versuchten mit viel Einsatz, zumindest einen Punkt zu retten. Halbturn verteidigte den knappen Vorsprung jedoch konzentriert und ließ nur noch wenige zwingende Möglichkeiten zu.

Kurz vor dem Schlusspfiff bot sich Levi Markhardt noch eine gute Gelegenheit zum Ausgleich, doch auch diese Chance brachte nicht den erhofften Treffer. Damit blieb es beim 2:1 für die Gäste, die ihre erneute Führung über die Zeit brachten und drei Punkte aus Leithaprodersdorf entführten.

Stimmen zum Spiel

Mario Santner, Trainer SV Leithaprodersdorf:

„Wir haben schon leichte Vorteile gehabt, aber in Wahrheit haben wir derzeit das Problem, dass wir uns die Gegentreffer praktisch selbst schießen. Gegen starke Gegner wird jeder Fehler bestraft. Nach dem 1:2 haben wir alles nach vorn geworfen, aber der Ausgleichstreffer wollte uns nicht mehr gelingen. Fakt ist, dass wir zu viele leichte Tore bekommen. In Zukunft müssen wir konzentrierter und konsequenter verteidigen.“

Werner Hoffmann, Sektionsleiter USV Halbturn:

„Die Elfmeterentscheidung war ziemlich hart und kam für uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt knapp vor der Pause, da aus meiner Sicht mehr der Körper als der Fuß eingesetzt wurde. In der zweiten Halbzeit sind wir öfter vor das gegnerische Tor gekommen und erneut in Führung gegangen. Diesen Vorsprung haben wir anschließend souverän über die Runden gebracht.“

Die Besten: Rastislav Kruzliak und Ivan Hlushko