Am Sonntag empfing der SK Pama in der Burgenland-Energie-Landesliga die SpG Edelserpentin. Die Hausherren hatten zuletzt in Klingenbach trotz einer 2:0-Führung noch eine bittere Niederlage hinnehmen müssen und wollten vor eigenem Publikum zurückschlagen. Edelserpentin holte gegen Lackenbach ein 1:1-Remis und war damit seit zwei Meisterschaftsspielen ungeschlagen. In Pama erlebten die Stubener jedoch zehn rabenschwarze Minuten, in denen die Hausherren mit vier Treffern den 4:0-Heimsieg frühzeitig fixierten.

Von Beginn an zeigten die Hausherren, wer Herr im Haus ist, und forcierten ihr Offensivspiel. Bereits in der 10. Minute hatte Sebastian Toth eine echte Möglichkeit, Pama in Führung zu bringen, konnte diese jedoch nicht verwerten.
Ab der 28. Minute brach das Unheil über die Gäste herein: Daniel Toth zirkelte einen Eckball direkt ins Tor und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später staubte Sebastian Toth nach einer Flanke zum 2:0 ab, nachdem Torhüter Nico Reinprecht den Ball nicht festhalten konnte.
Der Torreigen setzte sich in der 35. Minute fort. Robert Rak schickte Matej Maas mit einem sehenswerten Pass auf die Reise, der Angreifer blieb vor dem Tor eiskalt und erhöhte auf 3:0. Drei Minuten später war das Viererpack perfekt: Patrik Lörincz schloss einen gelungenen Angriff erfolgreich zum 4:0 ab.
Damit war die Begegnung bereits vor der Pause entschieden. Die Gäste befanden sich nach den vier Gegentreffern sichtlich in einer Schockstarre und konnten bis zum Halbzeitpfiff keine Reaktion mehr zeigen. Mit der deutlichen 4:0-Führung für Pama wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Hausherren einige Gänge zurück und konzentrierten sich darauf, den deutlichen Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Pama kam zwar noch zu einigen Halbchancen, ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht mehr gelingen.
Die Gäste waren an diesem Nachmittag völlig von der Rolle und konnten auch offensiv kaum Akzente setzen. So blieb es beim hochverdienten 4:0-Heimsieg des SK Pama, der mit einer beeindruckenden zehnminütigen Drangphase den Grundstein für den klaren Erfolg gelegt hatte.
„Das war heute ein absolut verdienter Heimsieg. Wir sind von der ersten Minute an einwandfrei ins Spiel gekommen und haben die Partie dominiert. Wir ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Wichtig war für uns auch, dass wir die Null halten konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir das Match trocken heruntergespielt und nichts mehr zugelassen.“
Die Besten: Daniel Toth und Miroslav Pipiska
„Es waren heute katastrophale zehn Minuten, in denen wir die vier Gegentore bekommen haben. Da hat einfach alles gegen uns zusammengespielt: Einmal wurde neben den Ball getreten, dann wieder schlecht abgespielt. In den ersten 20 Minuten haben wir noch gut mitgehalten, danach hülle ich den Mantel des Schweigens über die Geschehnisse. Wir ziehen einen Strich unter dieses Spiel und konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe.“