Spielberichte

Klingenbach besiegt Neusiedl und beendet dessen Serie

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Der SC Neusiedl am See 1919 musste am Samstagnachmittag in der Burgenland-Energie-Landesliga seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Nach dem 1:1 in Sankt Margarethen wollten die bislang ungeschlagenen Hausherren vor eigenem Publikum wieder einen vollen Erfolg feiern. Doch der ASKÖ Klingenbach, der zuletzt Kohfidisch mit 4:1 bezwungen hatte, präsentierte sich in bestechender Form. Mit einem deutlichen 4:0-Auswärtssieg setzten die Grenzstädter ein kräftiges Ausrufezeichen

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Klingenbach bestimmt die erste Halbzeit

Neusiedl musste ohne Kapitän Lukas Umprecht auskommen und bereits in der fünften Minute den nächsten Rückschlag verkraften: Tomas Bockay konnte verletzungsbedingt nicht weitermachen. Die Gäste nutzten die Schwierigkeiten der Hausherren und überzeugten von Beginn an mit körperlicher Präsenz und entschlossenem Auftreten.

Schon in der zehnten Minute belohnte sich Klingenbach für den starken Beginn. Lukas Stahleder setzte Antonio Vidovic mit einem schönen Pass in Szene, der den Ball über Torhüter Alexander Mödlhammer hinweg zur 1:0-Führung ins Netz schlenzte. Auch danach behielten die Gäste die Oberhand, mussten allerdings bei einer gefährlichen Aktion der Neusiedler um ihren Vorsprung zittern: Ein Kopfball landete an der Latte, den anschließenden Nachschuss entschärfte Stefan Schuller mit einer starken Parade.

Kurz vor der Pause schlug Klingenbach zweimal zu. In der 41. Minute wurde Raphael Federer im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michal Kozak souverän zum 2:0. Nur drei Minuten später erhöhte Jakob Szorger mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:0. Damit hatten die Gäste bereits zur Halbzeit eine klare Führung herausgespielt.

Kozaks Doppelpack beseitigt letzte Zweifel

Unmittelbar nach Wiederbeginn setzte die Mannschaft von Thomas Klemenschitz den nächsten Treffer nach. Bei einem schnellen Umschaltangriff bediente Raphael Federer mit einem ausgezeichneten Pass Michal Kozak, der zum zweiten Mal an diesem Nachmittag traf und auf 4:0 stellte. Drei Tore innerhalb von nur neun Minuten hatten die Begegnung endgültig zugunsten der Grenzstädter entschieden.

Neusiedl fand auch in der zweiten Halbzeit kaum ein Mittel, um den Gästen gefährlich zu werden. Eine gute Gelegenheit Mitte des zweiten Durchgangs machte der glänzend aufgelegte Stefan Schuller zunichte und verhinderte damit den Ehrentreffer der Hausherren.

Auf der anderen Seite boten sich Michal Kozak und Raphael Federer weitere Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Dass keine weiteren Treffer fielen, lag auch an Neusiedls Schlussmann Alexander Mödlhammer, der eine höhere Niederlage verhinderte. Klingenbach brachte den klaren Vorsprung souverän über die Zeit und fügte den bislang ungeschlagenen Hausherren eine empfindliche 0:4-Niederlage zu.

Stimmen zum Spiel

Lukas Stranzl, Medienbeauftragter SC Neusiedl:


„Wir waren heute defensiv nicht gut. Lukas Umprecht und Tomas Bockay haben uns gefehlt, und wir sind schlecht in dieses Spiel gestartet. In der ersten Halbzeit waren wir viel zu weit von unseren Gegenspielern entfernt, dadurch war die Partie bereits nach 45 Minuten praktisch entschieden. Man muss ehrlich sagen, dass es in der zweiten Halbzeit noch schlimmer hätte kommen können. Alexander Mödlhammer hat eine höhere Niederlage verhindert. Heute hat man gesehen, dass man ohne kämpferischen Einsatz kein Spiel gewinnen kann. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, vier Tore zu erzielen.“

Thomas Klemenschitz, Trainer ASKÖ Klingenbach:


„Mit einem so deutlichen Sieg in Neusiedl hat niemand gerechnet. Wir waren dem Gegner aber von Beginn an körperlich überlegen und haben das Spiel bestimmt. Die drei Tore kurz vor und unmittelbar nach der Pause sind zu einem äußerst günstigen Zeitpunkt gefallen und haben dem Gegner den Nerv gezogen. In der zweiten Halbzeit hatten wir weitere gute Chancen, das Ergebnis zu erhöhen, konnten diese aber nicht verwerten. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft.“

Die Besten bei Klingenbach: Michal Kozak und Stefan Schuller.