Spielberichte

Toth-Doppelpack reichte nicht: Pama und Pinkafeld trennten sich mit 2:2

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Am Freitagabend empfing der SK Pama in der Burgenland-Energie-Landesliga den SC HERZ Pinkafeld. Beide Mannschaften gingen mit Selbstvertrauen in die Begegnung: Während die Hausherren seit drei Meisterschaftsspielen ungeschlagen waren, reisten die Gäste mit drei Siegen in Folge an. In einem spannenden Duell gab es dieses Mal keinen Sieger. Nach wechselnder Führung und einer ereignisreichen zweiten Halbzeit trennten sich die beiden Teams mit einem leistungsgerechten 2:2.

 Pama 12

Martinov brachte Pinkafeld kurz vor der Pause in Führung

Beide Mannschaften begannen vorsichtig und legten zunächst Wert auf eine sichere Defensive. Im Verlauf der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Gäste eine leichte Feldüberlegenheit, ohne daraus zwingende Torchancen zu kreieren. Nach rund einer halben Stunde fand Pama besser in die Begegnung und gestaltete das Spiel zunehmend ausgeglichen.

Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Pinkafeld jedoch zu: Milan Martinov zog aus rund 20 Metern ab und versenkte den Ball mit einem wuchtigen Schuss zur 1:0-Führung im Tor der Hausherren. Mit diesem knappen Vorsprung für die Gäste ging es in die Kabinen.

Toth drehte die Partie, Tadic glich vom Elfmeterpunkt aus

Pama kam mit viel Schwung aus der Pause und benötigte nur sechs Minuten für den Ausgleich. Nach einem sehenswerten Spielzug und einem Zuspiel von Juraj Czibula traf Sebastian Toth zum 1:1. In der 58. Minute war der Angreifer erneut zur Stelle: Bei einem Gestocher im Strafraum der Gäste reagierte Toth am schnellsten und brachte die Hausherren mit seinem zweiten Treffer mit 2:1 in Führung.

Pinkafeld hatte allerdings die passende Antwort parat. In der 67. Minute wurde Lukas Zapfel im Strafraum zu Fall gebracht, woraufhin Schiedsrichter Enes Karadag auf den Elfmeterpunkt zeigte. Dario Tadic übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:2.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Für Pinkafeld traf Luca Wohlmuth nur Aluminium. Wenig später landete der Ball nach einem Eckball erneut im Tor der Hausherren, doch wegen einer Abseitsentscheidung blieb dem vermeintlichen 3:2 der Gäste die Anerkennung verwehrt.

Auch Pama hatte den Siegtreffer noch auf dem Fuß: Kurz vor dem Ende vergaben die Hausherren eine hochkarätige Möglichkeit, als der Ball über die Querlatte ging. So blieb es nach einer intensiven Schlussphase beim gerechten Unentschieden.

Stimmen zum Spiel

Oskar Preis, stellvertretender sportlicher Leiter des SK Pama:

„Diesen Punkt nehmen wir gerne mit. Bis zur 30. Minute war Pinkafeld die bessere Mannschaft. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt haben wir das 0:1 kassiert. In der zweiten Halbzeit sind wir mit Vollgas aus der Kabine gekommen und verdient mit 2:1 in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein intensives Match mit hohem Tempo und Torchancen auf beiden Seiten.“

Der Beste: Sebastian Toth

Benjamin Posch, Trainer des SC HERZ Pinkafeld:

„In der ersten Halbzeit war es ein Spiel ohne zwingende Torchancen, mit einem leichten Übergewicht für uns. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lag das Momentum aufseiten von Pama. In dieser Phase gingen die Hausherren auch mit 2:1 in Führung. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Unter dem Strich war es ein gerechtes Remis.“

Der Beste: Hannes Gamperl