In wenigen Tagen startet die 11. Meisterschaftsrunde in der Burgenland-Energie-Landesliga. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Drei Spiele steigen am Freitagabend, vier Matches finden am Samstagnachmittag statt und ein Duell geht am Sonntagnachmittag über die Bühne. Ligaportal.at liefert an jedem Spieltag einen interessanten Vergleich der jeweils duellierenden Teams. Auch am kommenden Spieltag gibt es wieder interessante Duelle! Wer bleibt erfolgreich? Wer findet auf die Siegerstraße zurück?
Der SC Neusiedl hat sich in der Burgenland-Energie-Landesliga gut eingelebt. Nach zehn Runden stehen 17 Punkte zu Buche, erst einmal musste sich der Regionalliga-Absteiger geschlagen geben. Auf die deutliche 0:4-Heimniederlage gegen Klingenbach folgte zuletzt ein 2:2 bei Edelserpentin. Nun wartet vor eigenem Publikum ein weiteres Duell mit einem Team aus der Spitzengruppe. Der SC Bad Sauerbrunn reist dagegen nach zwei Spielen ohne Sieg an. Auf das Remis bei den Neudorf/Parndorf Juniors folgte eine überraschende Heimniederlage gegen Kohfidisch. Dadurch rutschte der bisherige Tabellenführer auf Rang drei ab. Dennoch stellt Bad Sauerbrunn weiterhin die beste Offensive und eine der stärksten Defensiven der Liga. Drei Auswärtsspiele konnten die Gäste bereits gewinnen. In Neusiedl wollen sie wieder einen Dreier holen, während die Hausherren den Anschluss an die Spitzenplätze suchen.
Der SC Oberpullendorf steckt weiter in einer schwierigen Phase. Nach zwei Niederlagen in Folge, bei denen die Mannschaft insgesamt sechs Gegentore kassierte, ist sie auf den 14. Tabellenplatz zurückgefallen. Auch vor eigenem Publikum lief es bislang selten nach Wunsch: Von vier Heimspielen konnte Oberpullendorf nur eines gewinnen, die übrigen drei gingen verloren. Gegen Edelserpentin soll nun die Wende gelingen. Die SpG Edelserpentin hat sich dagegen nach ihrer Niederlagenserie gefangen. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen zeigen den Aufwärtstrend, zuletzt holte die Mannschaft ein 2:2 gegen Neusiedl. In der Auswärtstabelle liegt die Spielgemeinschaft allerdings nur auf Rang 13. Oberpullendorf will seine Heimschwäche überwinden, während Edelserpentin auch in der Fremde an die jüngsten Leistungen anknüpfen möchte.
Der FC Deutschkreutz präsentiert sich in den vergangenen Wochen in guter Form. Aus den letzten fünf Spielen holte die Mannschaft drei Siege und ein Remis, nur einmal musste sie sich geschlagen geben. Zehn Punkte aus diesem Zeitraum haben Deutschkreutz ins Tabellenmittelfeld gebracht. Im Schnitt erzielt der FC fast zwei Treffer pro Spiel, kassiert allerdings auch rund zwei Gegentore. Vor eigenem Publikum ist die Bilanz ausgeglichen: In fünf Partien gab es einen Sieg, zwei Remis und zwei Niederlagen. Zu Gast ist der SC Rust, der nach einer stärkeren Phase zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen musste. Auf das 0:1 in Pama folgte eine 1:3-Heimniederlage gegen Pinkafeld. Insgesamt war es bereits die sechste Saisonpleite für den Aufsteiger. Auswärts gelang Rust bislang erst ein Sieg. Während Deutschkreutz seine gute Form bestätigen will, hofft der SC auf die Rückkehr in die Erfolgsspur.
Der SC HERZ Pinkafeld hat nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur gefunden. Auf das klare 5:1 gegen Eberau folgte zuletzt ein 3:1-Auswärtssieg in Rust. Mit diesen beiden Erfolgen schob sich der Aufsteiger auf den vierten Tabellenplatz vor. Auch auf eigener Anlage lief es bislang gut: Drei Heimspiele konnte Pinkafeld gewinnen. Gegen Schlusslicht Lackenbach soll der nächste Dreier folgen. Der SV Lackenbach wartet dagegen weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Am vergangenen Wochenende erzielte die Mannschaft gegen Pama zwar drei Treffer, stand nach einer 3:5-Niederlage aber erneut ohne Punkte da. Individuelle Fehler machten die Hoffnungen auf einen Erfolg zunichte. Lackenbach stellt noch immer die harmloseste Offensive der Liga und gehört auch defensiv zu den schwächsten Teams. Nur Pama musste bislang mehr Gegentore hinnehmen. In Pinkafeld benötigt der Tabellenletzte eine deutlich stabilere Leistung.
Das Spitzenspiel der elften Runde steigt in Sankt Margarethen: Der heimische SV empfängt im Derby Tabellenführer ASK Klingenbach. Die Gastgeber mussten zuletzt in Halbturn eine unglückliche Niederlage hinnehmen, nachdem sie zuvor sechs Spiele in Folge ungeschlagen geblieben waren. Vor eigenem Publikum hat Sankt Margarethen in dieser Saison allerdings noch nicht verloren. Mit nur zehn Gegentoren zählt die Defensive zu den stärksten der Liga. Klingenbach reist mit vier Siegen in Serie an. Als einzige Mannschaft hat der Spitzenreiter bereits sieben volle Erfolge gefeiert, zuletzt setzte er sich gegen Oberpullendorf mit 4:1 durch. Auch auswärts weiß die Mannschaft zu überzeugen: Aus fünf Spielen in der Fremde holte sie zehn Punkte. Sankt Margarethen will seine Heimserie verteidigen, Klingenbach die Tabellenführung mit dem nächsten Sieg festigen.
Beim ASK Kohfidisch war die Erleichterung am vergangenen Wochenende groß. Mit einem überraschenden 2:1-Auswärtssieg beim damaligen Tabellenführer Bad Sauerbrunn holte die Mannschaft wichtige Punkte und feierte ihren zweiten Saisonsieg. Damit stellte Kohfidisch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder her. Nun soll auch vor eigenem Publikum der erste volle Erfolg gelingen: Auf heimischem Rasen wartet der ASK bislang noch auf einen Sieg. Mit dem SV Leithaprodersdorf kommt allerdings einer der formstärksten Gegner der Liga. Seit sieben Runden ist die Mannschaft ungeschlagen und holte in dieser Phase fünf Siege sowie zwei Remis. Zuletzt setzte sie sich gegen die Neudorf/Parndorf Juniors klar mit 4:0 durch. Auch in der Fremde musste Leithaprodersdorf noch keine Niederlage hinnehmen. Für Gefahr im Angriff sorgt unter anderem Levi Markhardt, der mit seiner Schussstärke jederzeit ein Spiel entscheiden kann.
Der SK Pama bleibt eine schwer einzuschätzende Mannschaft. Auf drei Niederlagen in Folge ließ er zuletzt zwei Siege folgen und hält damit nach zehn Runden bei fünf vollen Erfolgen. Die anderen fünf Partien gingen verloren – ein Remis gab es für Pama bislang nicht. Vor allem defensiv besteht weiter Handlungsbedarf: Kein Team der Liga hat mehr Gegentore kassiert. Mit dem USV Halbturn kommt ein unmittelbarer Tabellennachbar, der ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis anreist. Trotz zahlreicher Ausfälle setzte sich Halbturn am vergangenen Wochenende mit 1:0 gegen Sankt Margarethen durch. Wie Pama hat auch der USV fünf seiner zehn Saisonspiele gewonnen. Besonders in der Fremde war die Mannschaft erfolgreich: Drei ihrer fünf Auswärtspartien entschied sie für sich. Beide Teams wollen nun mit einem weiteren Sieg den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten.
Nach dem überraschenden Remis gegen den damaligen Tabellenführer Bad Sauerbrunn mussten die SpG Neudorf/Parndorf Juniors zuletzt wieder einen Rückschlag hinnehmen. In Leithaprodersdorf unterlagen sie deutlich mit 0:4 und kassierten damit ihre fünfte Saisonniederlage. Vor allem im Angriff fehlt es bislang an Durchschlagskraft: Die Juniors gehören zu den offensiv schwächsten Teams der Liga. Vor eigenem Publikum ist die Bilanz hingegen leicht positiv. Aus vier Heimspielen holten sie zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage. Auch beim SV Eberau läuft es derzeit nicht rund. Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison konnte in der laufenden Spielzeit erst zweimal gewinnen und verlor zuletzt zwei Partien in Folge. In der Fremde gelang bislang ein Sieg. Für beide Mannschaften bietet das direkte Duell die Gelegenheit, nach den jüngsten Niederlagen wieder Punkte zu sammeln.