Spielberichte

Roland Lackner (Sektionsleiter SC Reichenau/Falkert): "Wir haben das Spiel relativ sicher gewonnen"

SC Reichenau
ATUS Feistritz/R.

In der 1. Klasse Mitte setzte sich der SC Reichenau/Falkert gegen ATUS Feistritz/R. mit 3:1 durch. Nach frühem Rückstand, aus Reichenauer Sicht per Handelfmeter, drehte Reichenau die Partie noch vor der Pause und brachte den Vorsprung anschließend sicher heim. Sektionsleiter Roland Lackner sprach von einem verdienten Sieg und hob das Kollektiv hervor. Die Entscheidung fiel mit drei Treffern zwischen Minute 29 und 45, ehe es in Hälfte zwei ruhiger wurde; kurz vor Schluss sah ein Reichenau-Spieler noch Rot. Unterm Strich stand ein Heimdreier, der den Verlauf der ersten 45 Minuten widerspiegelte.

Tormann beim Abstoß

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Früher Schock, dann drei Antworten vor der Pause

Reichenau startete mit einem Dämpfer in die Partie: Bereits in der 3. Minute stellte David Rottmann auf 0:1 für Feistritz – nach Reichenauer Sicht durch einen unglücklichen Handelfmeter. „Wir sind unglücklich durch einen Handelfmeter in Rückstand geraten“, sagte Sektionsleiter Roland Lackner. Seine Mannschaft ließ sich davon aber nicht aus der Spur bringen. Denis Salkanovic glich in der 29. Minute zum 1:1 aus, und noch vor der Pause drehten die Hausherren das Spiel komplett: Zuerst traf Tobias Moser in Minute 41 zum 2:1, dann legte Kilian Andreas Gruber in der 45. Minute das 3:1 nach. „Wir haben nach dem 0:1 nicht aufgesteckt und das Spiel relativ schnell gedreht“, betonte Lackner. Mit dem Pausenpfiff stand es 3:1 – eine klare Ansage, die dem Spiel die Richtung gab.

Breite im Kader und neue Impulse von der Bank geben den Ausschlag

Entscheidend war aus Reichenauer Sicht nicht nur die Effizienz vor der Pause, sondern auch die Antwort der Mannschaft auf Ausfälle. „Uns haben mit Denis Husejnovic und Arnold Freissegger zwei Stammspieler gefehlt, aber die, die reingekommen sind, haben sehr starke Leistungen gebracht“, erklärte Lackner und setzte nach: „Das zeigt, dass wir ein sehr starkes Kollektiv haben und von der Bank immer wieder neuen Schwung bringen können – das war der Unterschied.“ Feistritz blieb trotz Rückstand kompakt und kam nach der Pause phasenweise auf, wie Lackner einräumte. Doch Reichenau brachte den Vorsprung konzentriert über die Zeit. Einen kleinen Auftrag für die nächsten Wochen nahm der Sektionsleiter dennoch mit: „Wir müssen schauen, dass wir nicht in jeder zweiten Partie 0:1 in Rückstand gehen. In der Anfangsphase müssen wir einfach konzentrierter sein.“

Rote Karte, Schiri-Resümee und ein Dank ans Umfeld

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch: In der 85. Minute sah Manuel Helmut Josef Huber auf Reichenauer Seite die Rote Karte. Lackner ordnete die Szene nüchtern ein: „Man kann sie geben, für mich war es dunkelgelb.“ Generell war er mit der Leitung nicht ganz glücklich, ohne nachzutreten: „Der Schiedsrichter hat nicht wirklich eine Linie gehabt, am Anfang gab es sehr viele Gelbe. Im Großen und Ganzen hat er es aber relativ gut gemacht – mit Entscheidungen müssen wir leben.“ Sportlich blieb’s beim 3:1, Reichenau hielt den Deckel drauf. In der Tabelle hält der SCR nach 25 Runden bei 35 Punkten (Rang 9), Feistritz liegt mit 30 Zählern auf Platz 13. Zum Schluss richtete Lackner noch ein Wort an alle Helfer: „Ein großes Danke an die "zwa Dorfratschn für die Ballspende", an unsere Fans, die immer zahlreich kommen, und an unsere Mitarbeiter – ohne sie wäre das alles nicht möglich. Ich hoffe, sie kommen auch zur nächsten Partie wieder zahlreich.“

1. Klasse Mitte: Reichenau : Feistritz - 3:1 (3:1)

  • 45
    Kilian Andreas Gruber 3:1
  • 41
    Tobias Moser 2:1
  • 29
    Denis Salkanovic 1:1
  • 3
    David Rottmann 0:1