In der Partie der 1. Klasse Mitte setzte sich der ATUS Feistritz/R. mit 2:1 gegen den SV Glanegg durch. In einer intensiven Partie der 26. Runde hatten die Hausherren viel vom Spiel, führten zur Pause und antworteten nach dem Ausgleich sofort. Obmann Josef Durnik fasste das Gefühl am Platz klar zusammen: "Im Großen und Ganzen haben wir die Partie über 90 Minuten beherrscht. Wir hatten sehr viele Chancen, Glanegg konnte wenig entgegensetzen." Am Ende stand ein verdienter Heimsieg, der in der Tabelle zusätzlich Luft verschafft.

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Die Geschichte des Abends begann mit einem Dämpfer, der Feistritz aber nicht aus der Spur brachte. Bereits nach sieben Minuten musste Stammkeeper Elias Branz nach einem Zusammenprall ausgetauscht werden. "Ich denke, er hat eine Gehirnerschütterung erlitten", erklärte Josef Durnik und schickte Genesungswünsche hinterher. Feldspieler Benedict Zwarnig rückte zwischen die Pfosten und machte seinen Job sehr ordentlich. Fußballerisch blieb Feistritz trotz des Wechsels am Drücker. Chancen gab es einige, die Belohnung kam kurz vor der Pause: David Rottmann stellte in Minute 44 auf 1:0. Laut Durnik fiel die Führung nach einem Foulelfmeter – Rottmann übernahm die Verantwortung und traf. "Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft", sagte der Obmann, der vor allem die Konsequenz gegen den Ball lobte. Mit 1:0 ging es in die Kabinen, das passte zum Kräfteverhältnis der ersten Halbzeit.
Nach dem Wechsel versuchte Glanegg, mehr Nadelstiche zu setzen. Der Ausgleich fiel in Minute 64: Ammar Kabaklija traf zum 1:1. Durnik ordnete die Szene so ein: "Bei einer Standardsituation, ich glaube es war ein Eckball, ist unser Ersatzmann im Tor um eine Spur zu spät gekommen." Der Rückschlag hielt jedoch nur einen Augenblick. Praktisch im Gegenzug, in Minute 65, stellte Amir Sahiti auf 2:1 – eine schnelle Antwort, die dem Spiel die Richtung zurückgab. "Es hätte aus unserer Sicht viel höher ausgehen können, aber wir haben die Tore nicht gemacht", ärgerte sich Durnik trotz des Sieges über die Chancenverwertung. Feistritz blieb das aktivere Team, ließ hinten wenig zu, die beste Glanegg-Gelegenheit klärte laut Obmann Verteidiger David Rottmann im letzten Moment. Am Ende stand ein hochverdienter Arbeitssieg, der dem Spielverlauf entsprach.
In der Analyse stellte Josef Durnik das Wir-Gefühl nach vorne: "Die größte Stärke war das Kollektiv. Es war wahrscheinlich eines unserer besten Saisonspiele." Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: "Verbesserungspotenzial gibt es im Abschluss. Das hätte 6:2 ausgehen können, aber wenn du die Dinger nicht machst, bleibt es eng." Für Diskussionen sorgten die Unparteiischen nicht. "Im Großen und Ganzen war die Schiedsrichterleistung tadellos", so Durnik, kleinere knappe Abseitsentscheidungen eingeschlossen. Ein Sonderlob hatte er für die Platzverhältnisse parat: "Unser Platzwart Albin Brunner hat trotz des starken Regens einen Top-Rasen hingezaubert." Und zum Schluss der menschliche Blick: "Alles Gute an Elias Branz, komm bald gesund zurück." Sportlich tut der 2:1-Heimsieg gut – Feistritz hält Anschluss ans Mittelfeld, Glanegg muss im Abstiegskampf weiter punkten.