In der 27. Runde der 1. Klasse Mitte feierte Schiefling auswärts bei WSG Wietersdorf einen klaren 3:0-Erfolg. Die Gäste legten schon vor der Pause alles zurecht und brachten den Sieg nach dem Seitenwechsel souverän nach Hause. Trainer Christopher Hafner sprach von einem „hochverdienten Sieg“ und stellte klar: „Der Sieg war nie gefährdet.“ Auch der enge Terminplan – es war das zweite Spiel in drei Tagen – spielte eine Rolle, doch Schiefling löste die Aufgabe abgeklärt und ohne Hektik.

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Schiefling erwischte den besseren Start und ging nach zehn Minuten in Front. Florian Walser traf aus rund 20 Metern platziert ins Eck zum 0:1 – so schilderte es Coach Christopher Hafner: „Das 1:0 war ein Schuss von Florian Walser von 20 Metern, genau ins Eck.“ Die frühe Führung spielte seiner Mannschaft voll in die Karten. Schiefling blieb am Drücker und legte vor der Pause doppelt nach. Nach einem Eckball klärte Wietersdorf zunächst, der zweite Ball fiel aber Aleksa Jevtimijevic vor die Füße, der überlegt zum 0:2 einschob (21.). In der 35. Minute lief ein Angriff über die rechte Seite, ein flacher Pass in die Mitte – und erneut war Jevtimijevic zur Stelle und stellte auf 0:3. „Wir haben vor der Halbzeit noch das 2:0 und das 3:0 draufgelegt, damit war das Spiel entschieden“, fasste Hafner zusammen. Mit 0:3 ging es in die Kabinen, der Grundstein für den Auswärtssieg war gelegt.
Nach Wiederbeginn musste Schiefling nicht mehr volles Risiko gehen. Die Gäste kontrollierten das Geschehen, ließen den Ball laufen und spielten das Ergebnis runter. Hafner erklärte den Ansatz so: „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit entschieden und in der zweiten Halbzeit das Ergebnis gut verwaltet, weil es auch das zweite Spiel in drei Tagen war.“ Gleichzeitig hob der Trainer die Einstellung seiner Truppe hervor: „Wir waren von der ersten Minute an hellwach und wollten den Sieg viel mehr als der Gegner. Die Mentalität war unglaublich.“ Offensiv blieb nach dem Wechsel dennoch Luft nach oben: „Wir haben den Ball gut laufen lassen, waren vorne aber nicht mehr entschlossen genug in der letzten Aktion. Sonst wäre wahrscheinlich noch das eine oder andere Tor dazugekommen.“ Unterm Strich stand für ihn eine „sehr gute Auswärtsleistung“.
Bei allem Jubel über drei Punkte fand Hafner auch respektvolle Worte für den Gastgeber. „Wietersdorf ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will. Sie bauen von hinten auf und spielen mit sehr wenigen langen Bällen“, sagte der Schiefling-Coach. An diesem Tag fehlte den Hausherren jedoch der entscheidende Schritt: „Heute waren sie in den wichtigen Situationen immer einen Tick zu langsam.“ In der Tabelle zahlt die Konsequenz der Gäste auf ihr großes Ziel ein: Schiefling steht nach 27 Spielen mit 61 Punkten an der Spitze, Wietersdorf hält als Neunter bei 36 Zählern. Für den Schlusspunkt sorgte ein Lob, das im Unterhaus nicht alltäglich ist: „Die Spielleitung vom Schiedsrichter war hervorragend“, betonte Hafner – ein passender Rahmen für einen Auftritt, den seine Mannschaft früh auf Kurs brachte und danach reif zu Ende spielte.