In der 1. Klasse Mitte feierte der ATUS Feistritz/R. einen 4:1-Heimsieg gegen die WSG Wietersdorf. Früh hielt der Feistritzer Keeper einen Elfmeter – der erste Knackpunkt eines kampfbetonten Abends. Vor der Pause stellten Florian Fernando Schuster, Timon Gerold Hafner und David Rottmann auf 3:1, nach dem Wechsel sorgte Christoph Erich Partl für den Deckel. Obmann Josef Durnik lobte das Kollektiv und betonte zugleich: Das Resultat wirkte klarer, als es auf dem Platz war.

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Feistritz fand sich in einem äußerst körperlichen Duell wieder. „Es war von der ersten Minute an kampfbetont und körperlich, aber wir haben uns nicht die Schneid abkaufen lassen“, beschrieb Obmann Josef Durnik den Start. Der erste große Moment kam früh: „Nach zwei Minuten verschuldet unser Tormann einen Elfer, hält ihn aber (in seiner ersten Partie nach 6-wöchiger Verletzungspause) weltklasse. Danach haben wir uns wieder gut gefunden und sind ruhig geblieben.“ Der gehaltene Strafstoß gab den Hausherren sichtlich Sicherheit. In Minute 27 traf Florian Fernando Schuster zum 1:0, in der 42. legte Timon Gerold Hafner das 2:0 nach. Wietersdorf blieb jedoch dran und verkürzte durch Lan Gojak kurz vor der Pause auf 2:1. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zeigte Feistritz Nervenstärke: David Rottmann stellte per Elfmeter auf 3:1 - der Halbzeitstand passte zum Spielfilm einer intensiven ersten Hälfte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, weil Wietersdorf immer wieder Nadelstiche setzte. Feistritz Schlussmann Julian Katnik war mehrfach gefordert und hielt stark. „Unser Tormann hat heute eine super Leistung geboten“, sagte Durnik, der den Gegner ausdrücklich würdigte: „Wietersdorf war immer präsent und hatte einige sehr gute Chancen.“ In der 65. Minute nutzten die Hausherren dann die nächste klare Möglichkeit: Christoph Erich Partl traf zum 4:1 und beendete damit die Wietersdorfer Aufholhoffnungen. Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte Durnik nichts schönreden: „Auf dem Papier schaut das 4:1 klarer aus, als es am Feld war.“ Lob gab es auch für den Unparteiischen: „Es gab heute keine strittigen Szenen, die Schiedsrichterleistung war sehr okay.“ So blieb am Ende der Eindruck eines verdienten, aber hart erarbeiteten Heimsiegs.
Inhaltlich hob Durnik besonders die Reaktion seiner Mannschaft hervor. „Im Großen und Ganzen hat das Kollektiv heute super zusammengepasst. Gegenüber Wernberg haben wir uns um 200 Prozent gedreht und das umgesetzt, was die Trainer vorgegeben haben.“ Einzelne Akteure ragten dabei heraus: Timon Gerold Hafner belohnte sich mit einem Tor, Christoph Erich Partl krönte seine starke Leistung, und David Rottmann blieb eiskalt. Ein besonderer Akzent kam aus dem Nachwuchs: U17-Spieler Janik Andreycic stand mit 15 Jahren in der Startelf und lieferte rund 70 Minuten im zentralen Mittelfeld ab – ein mutiger und gelungener Schritt. In der Kabine war die Stimmung entsprechend gelöst. „Die Mannschaft war sehr glücklich. Siegen ist immer schön“, so Durnik. Mit nun 36 Punkten und dem Rückenwind dieses Heimsiegs kann Feistritz die letzten Runden selbstbewusst angehen, während Wietersdorf trotz Niederlage zeigte, dass jederzeit Gefahr von dieser robusten Truppe ausgeht.