Spielberichte

„Wir haben Wietersdorf gar nicht ins Spiel kommen lassen“ – Reichenau legt mit 2:0 den Grundstein fürs 6:1

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SC Reichenau
WSG Wietersdorf

In der 1. Klasse Mitte hat SC Reichenau/Falkert vor der Winterpause gegen WSG Wietersdorf einen klaren 6:1-Heimsieg gefeiert. Nach dem 2:0 zur Pause legten die Gastgeber im letzten Abschnitt noch vier Tore nach und ließen am Ausgang nichts mehr offen. Sektionsleiter Roland Lackner sprach von einer „souveränen Mannschaftsleistung“ und hatte über die gesamten 90 Minuten nie das Gefühl, dass der Erfolg in Gefahr geraten könnte.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Führung bringt Reichenau auf Kurs

Reichenau war vom Anpfiff weg die tonangebende Mannschaft und brachte die eigene Einschätzung des Sektionsleiters auch mit dem Spielstand auf den Platz. Nach 13 Minuten gingen die Gastgeber durch Kilian Andreas Gruber mit 1:0 in Führung, wobei Lackner gerade dieses Tor ausdrücklich hervorhob: „Das 1:0 war gut herausgespielt, dann Freissegger auf Gruber.“ Auch danach blieb Reichenau am Drücker und legte kurz vor der Pause nach, als Tim Kovacic in der 40. Minute auf 2:0 stellte. Mit diesem Vorsprung ging es in die Kabinen, und schon zu diesem Zeitpunkt hatte Lackner das Gefühl, dass die Partie klar in die Richtung seiner Mannschaft lief.

Nach der Pause wird es deutlich

Nach dem Seitenwechsel änderte sich aus Sicht der Gastgeber wenig. Reichenau blieb die aktivere Mannschaft und ließ Wietersdorf weiter kaum ins Spiel kommen. In der 74. Minute erhöhte Denis Nikic auf 3:0, nur vier Minuten später stellte Arnold Freissegger auf 4:0. Der Gegentreffer von Rok Sporar zum 4:1 in Minute 80 änderte am Bild laut Lackner nichts mehr, weil die Reichenauer in der Schlussphase sofort wieder nachlegten. Freissegger traf in der 86. Minute zum 5:1 und setzte in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor zum 6:1 den Schlusspunkt unter die Partie, die Lackner als „sehr gute mannschaftliche Leistung“ einordnete.

„Nie Gefahr da, dass wir das Spiel nicht gewinnen“

Entscheidend war für den Sektionsleiter vor allem, dass seine Mannschaft dem Gegner kaum Luft ließ und konsequent bei den eigenen Stärken blieb. „Wir haben Wietersdorf gar nicht ins Spiel kommen lassen, auf unsere eigenen Stärken gesetzt und haben das Spiel dann sicher mit 6:1 nach Hause gespielt“, sagte Lackner. Noch klarer wurde er bei seiner Gesamteinschätzung: „Von Anfang bis zum Schluss war nie Gefahr da, dass wir das Spiel heute nicht gewinnen.“ Dazu passte auch sein Urteil über den Gegner. Er habe sich zwar „mehr erwartet von Wietersdorf“, gleichzeitig betonte er aber mehrfach, dass Reichenau dem Gast „eigentlich nie eine Chance gegeben“ habe und der Sieg deshalb „sehr, sehr verdient“ gewesen sei.

Sonderlob für Thomas Gellan im Tor

Ein besonderes Lob reservierte Lackner für Thomas Gellan, der wegen des Ausfalls der beiden Stamm-Torleute im Kasten aushelfen musste. „Dem möchte ich schon ein Sonderlob aussprechen. Das ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Feldspieler ins Tor stellt und dann eine Top-Leistung herunterspielt“, sagte der Sektionsleiter. Auch den Unparteiischen nahm er ausdrücklich positiv mit hinein und meinte, dieser habe die Partie „mit all seiner Routine sehr gut gelöst“. Unterm Strich stand für Reichenau damit ein klarer Heimsieg, mit dem der Klub in der Tabelle auf 20 Punkte kommt. Lackners Schlussformel passte zum gesamten Nachmittag: „Wir wollten das heute einfach mehr und spielerisch waren wir auch die stärkere Mannschaft.“

1. Klasse Mitte: Reichenau : Wietersdorf - 6:1 (2:0)

  • 92
    Arnold Freissegger 6:1
  • 86
    Arnold Freissegger 5:1
  • 80
    Rok Sporar 4:1
  • 78
    Arnold Freissegger 4:0
  • 74
    Denis Nikic 3:0
  • 40
    Tim Kovacic 2:0
  • 13
    Kilian Andreas Gruber 1:0