Spielberichte

Christopher Kucher (Trainer FC Eisenkappel): "Es war ausgeglichen, das glücklichere Ende war bei uns"

Magdalensberg
FC Eisenkappel

Ein enges Duell in der 1. Klasse Ost endete am Sonntag mit einem 0:1-Auswärtssieg des FC Eisenkappel bei Magdalensberg. Trainer Christopher Kucher sprach von einer Partie „auf Augenhöhe“, in der am Ende ein Elfmeter den Unterschied machte. Ziga Kogovsek traf nach rund einer Stunde, zuvor stand es zur Pause 0:0. Eisenkappel nahm die drei Punkte mit, weil es laut Kucher „mit viel Herz verteidigte“ – und in den entscheidenden Momenten das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Zäher Schlagabtausch bis zur Pause

Von Beginn an entwickelte sich genau jene Begegnung, die die Tabelle vermuten ließ: zwei gefestigte Teams, die sich wenig schenkten und sich über weite Strecken neutralisierten. Christopher Kucher beschrieb die ersten 45 Minuten als vollkommen offen: „Um ehrlich zu sein, sehr, sehr ausgeglichen.“ Weder beim Ballbesitz noch bei den Gelegenheiten sah er klare Vorteile: „Es war vom Ballbesitz her ziemlich ausgeglichen. Das Chancenverhältnis war ebenfalls sehr ausgeglichen.“ Folgerichtig stand zur Halbzeit ein 0:0 auf der Tafel, das dem Spielbild entsprach. Beide Seiten suchten den Weg nach vorne, ohne wild zu werden, und standen in den wichtigen Momenten kompakt genug, um größere Aufreger bis zur Pause zu vermeiden.

Elfer bringt die Entscheidung – Kogovsek stellt auf 0:1

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange auf Augenhöhe, ehe eine Szene die Partie in Richtung Eisenkappel lenkte. In Minute 65 traf Ziga Kogovsek zum 0:1 – laut Kucher nach einer klaren Entscheidung vom Punkt. „Die Elfmeterentscheidung war eindeutig“, stellte der Trainer fest. Das Tor gab seinem Team den nötigen Schub, auch wenn nicht alles im letzten Drittel sauber lief: „Die ein oder andere Situation hätten wir einfach cleverer ausspielen können.“ Was dann zählte, war das gemeinsame Verteidigen. „Meine Mannschaft hat versucht, neunzig Minuten mit Herz und Leidenschaft zu verteidigen“, so Kucher. Magdalensberg steckte den Rückstand nicht weg, „hat nach dem Eins zu Null nicht aufgegeben und alles in die Waagschale geworfen“. Eisenkappel blieb aber wachsam, ließ hinten wenig zu und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Lob für Gegner, Unparteiischen und Fans – Feinschliff fürs letzte Drittel

Nach dem Schlusspfiff verteilte Kucher faire Komplimente in alle Richtungen. Zuerst an den Gegner: „Magdalensberg war kämpferisch top und hat alles versucht. Es war wirklich ein tolles Spiel zum Anschauen.“ Auch der Unparteiische bekam ein gutes Zeugnis: „In der Summe hat der Schiedsrichter das super gemacht, er hat die Ruhe bewahrt und das Ganze optimal moderiert.“ Eine Szene, in der es aus seiner Sicht „nur Gelb“ gab, sah Kucher kritisch, betonte aber: „Der Elfmeter war sehr klar, die anderen Entscheidungen waren eigentlich auch positiv.“ Sportlich blickt er trotz des Dreiers nach vorne: „Das Spiel im letzten Drittel müssen wir verbessern. Unsere Chancenverwertung und die letzten Pässe – seien es Flanken oder Bälle in die Tiefe – waren nicht immer optimal. Aber ich bin guter Dinge.“

Ein Extra-Dank ging an die mitgereisten Anhänger: „Unsere Fans unterstützen uns auch auswärts tatkräftig und pushen uns nach vorn.“ Mit dem Erfolg steht Eisenkappel bei 38 Punkten auf Rang drei, Magdalensberg hält bei 31 – und Kucher sieht sein Team für die kommenden Wochen gut gerüstet, wenn der Feinschliff im Abschluss gelingt.

1. Klasse Ost: Magdalensberg : Eisenkappel - 0:1 (0:0)

  • 65
    Ziga Kogovsek 0:1