In der 1. Klasse Ost setzte sich der SV Gallizien im Kärntner Duell gegen den SV Ruden klar mit 3:0 durch. Alle drei Treffer fielen schon vor der Pause, danach verwalteten die Hausherren ihren Vorsprung abgeklärt. Trainer Mario Andreas Petschnig sprach nach Schlusspfiff von einer „spielbestimmenden Leistung über die gesamten 90 Minuten“ und sah seine Mannschaft „hinten stabil, vorne effektiv“ klar vorne. Trotz des deutlichen Ergebnisses blieb ein kleiner Makel: „Die Chancenverwertung hätte besser sein können“, hielt der Coach fest.

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Gallizien erwischte den besseren Start und stellte mit dem 1:0 früh die Weichen. In Minute 14 setzte Leon Nico Samitsch das erste Ausrufezeichen und brachte die Hausherren in Front. Ruden hielt zwar dagegen, doch die gefährlicheren Aktionen kamen weiterhin von Gallizien. Die Gastgeber blieben am Drücker und legten vor der Pause nach: In der 34. Minute erhöhte Samo Kokalj auf 2:0. Und damit nicht genug: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schnürte Kokalj seinen Doppelpack und traf zum 3:0 (45+1). Mit dieser klaren Führung ging es in die Kabinen, der Halbzeitstand von 3:0 spiegelte die Überlegenheit der Heimelf über weite Strecken der ersten 45 Minuten gut wider.
Nach dem Spiel fand Mario Andreas Petschnig deutliche Worte zur Leistung seines Teams. „Über die gesamten 90 Minuten waren wir spielbestimmend“, sagte der Gallizien-Trainer und ergänzte: „Hinten stabil, vorne effektiv – unterm Strich ein verdienter Heimsieg.“ Besonders das Führungstor hob er heraus: „Das 1:0 durch Leon Samitsch war eine mörderische Einzelaktion, super abgeschlossen.“ Auch bei den weiteren Treffern sah er seine Offensivachse maßgeblich beteiligt: „Beim zweiten Tor war Leon Samitsch am Ursprung der Aktion, beim dritten ebenfalls mitbeteiligt.“ Trotz der klaren Pausenführung blieb Petschnig selbstkritisch: „Spielerisch wirklich sehr, sehr gut über neunzig Minuten, aber die Chancenverwertung hätte besser sein können.“ Zum Gegner wollte er nichts Besonderes hervorheben, vielmehr richtete er den Blick auf die eigene souveräne Vorstellung.
Nach dem Seitenwechsel ließ Gallizien wenig anbrennen, zog sein Spiel durch und kontrollierte das Geschehen. Großes Risiko war nicht mehr nötig, die Führung stand, die Defensive blieb wachsam. Eine Szene sorgte dennoch kurz für Gesprächsstoff: „Beim Stand von 2:0 hätte der Schiedsrichter einen Elfmeter zum 3:0 geben müssen“, meinte Petschnig, schob aber sofort nach: „Er hat anders entschieden – war nicht spielbestimmend und nicht spielentscheidend.“ Der Dreier festigt die starke Ausgangslage des SV Gallizien (SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien): Nach 22 Runden hält das Team bei 42 Punkten auf Rang zwei, Ruden bleibt mit 35 Zählern Fünfter. Mit solchen Auftritten will Gallizien weiter Druck auf die Spitze machen und die gute Form in die nächsten Wochen mitnehmen.