In der 1. Klasse Ost setzte der SV Lavamünd in Runde 23 ein dickes Ausrufezeichen und gewann zuhause gegen die SAK Amateure klar mit 6:0. Sektionsleiter Markus Krusch brachte es nach Schlusspfiff knapp auf den Punkt: "Wir waren über neunzig Minuten spielbestimmend." Einen einzelnen Knackpunkt wollte er nicht sehen: "Es war eine konstant gute Leistung." Lavamünd ging mit der richtigen Einstellung hinein, unterschätzte den Gegner nicht – und nutzte die Chancen eiskalt.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Hausherren setzten früh den Ton für diesen Abend. Nach einer kontrollierten Anfangsphase fiel in Minute 19 das 1:0 durch Thomas Pucher, der den starken Start der Heimelf prompt auf die Anzeigetafel brachte. Lavamünd blieb am Drücker, gewann die meisten Zweikämpfe im Mittelfeld und schob das Spiel immer wieder Richtung Gäste-Strafraum. Folgerichtig erhöhte Fabian Kaimbacher in der 33. Minute auf 2:0. Bis zur Pause passierte ergebnistechnisch nichts mehr, doch das Bild war klar: "Wir waren über die gesamten neunzig Minuten spielbestimmend", sagte Markus Krusch, und ergänzte zur Art der Treffer: "Das waren alles gute, ausgespielte Tore für uns." Mit dem 2:0 zur Halbzeit hatten die Gastgeber die Partie fest im Griff und ließen hinten wenig zu.
Wer nach dem Seitenwechsel einen offenen Schlagabtausch erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Es waren kaum Sekunden gespielt, da stellte Thomas Pucher in der 46. Minute auf 3:0 – der perfekte Start direkt nach der Pause. Lavamünd blieb aktiv und legte nur wenig später nach: Matevz Struc traf in Minute 50 zum 4:0. Damit war der Widerstand der jungen Klagenfurter endgültig gebrochen. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber noch zweimal: Zuerst traf Matteo Stempfer in der 78. Minute zum 5:0, drei Minuten später setzte Thomas Tratar mit dem 6:0 (81.) den Deckel drauf. Krusch erklärte den klaren Auftritt auch mit der Haltung seiner Mannschaft: "Besonders gut funktioniert hat, dass wir den Gegner nicht unterschätzt haben, dass wir mit der richtigen Einstellung ins Match gegangen sind."
In der Analyse wollte Markus Krusch keine große Wissenschaft daraus machen. Auf die Frage nach dem entscheidenden Unterschied sagte der Sektionsleiter: "Der Unterschied lag in unserer Erfahrung und in der Körperlichkeit." Zugleich fand er faire Worte für den Gegner: "Aufgefallen ist auf jeden Fall, dass es eine sehr junge Mannschaft war." Diskussionen über strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht.
Mit dem klaren Heimsieg untermauert der SV Lavamünd seine Position im Tabellenmittelfeld und hält nach 23 Runden bei 34 Punkten auf Rang sieben. Die SAK Amateure bleiben mit neun Zählern am Tabellenende. Für Lavamünd gilt: Mit dieser Einstellung will die Mannschaft auch die restlichen Partien angehen – ruhig, fokussiert und mit klarer Kante in beiden Strafräumen.