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Nach 1:4: "Die zwei Eigenfehler waren der Knackpunkt" – Mörtl ordnet Eitwegs Niederlage ein

SV Eitweg
Magdalensberg

In der 1. Klasse Ost empfing der SV Eitweg Magdalensberg und verlor mit 1:4 (1:3). Die Gäste nützten frühe Geschenke, Eitweg fand erst nach der Pause besser ins Spiel, blieb aber ohne Ertrag. Trainer Pascal Robert Mörtl sprach von einem gebrauchten Tag und hielt fest: "Die zwei Eigenfehler waren der Knackpunkt." Nach dem Anschlusstreffer keimte kurz Hoffnung auf, doch ein Gegentor vor dem Pausenpfiff und ein späterer Nackenschlag entschieden die Partie klar.

Schuhe mit Tornetz

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Frühe Geschenke, kurzer Hoffnungsschimmer – Magdalensberg antwortet sofort

Der Auftakt lief Eitweg denkbar schlecht: Bereits in Minute 6 stellte Julian Rico Glantschnig auf 0:1. Pascal Robert Mörtl erklärte die Szene so: "Ein verunglückter Spielaufbau, der Ball geht von unserem Mittelfeldspieler direkt an den Stürmer, der alleine aufs Tor zuläuft und den Ball ins rechte Kreuzeck haut." Nur wenige Minuten später wurde es noch bitterer. In der 15. Minute landete ein missglückter Rückpass im eigenen Tor, das Eigentor wurde Wolfgang Theuermann zugeschrieben. "Ohne Druck ein Pass auf den Torhüter, so ungenau, dass der Ball ins eigene Tor ging", ärgerte sich Mörtl. Eitweg gab aber nicht sofort auf und kam "durch einen Eckball kurz vor der Hälfte zurück" – Tobias Leo Grundnig verkürzte in Minute 39 auf 1:2. Der wichtige Ausgleich lag damit in der Luft, doch Magdalensberg hatte vor der Pause die passende Antwort: Jonas Kurath traf in Minute 45 zum 1:3. "Da war das Spiel grundsätzlich schon sehr schwer wieder zurückzuholen", meinte Mörtl. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste zielstrebig und stellten durch Fabian Rene Thaller in der 55. Minute auf 1:4 – die Vorentscheidung in einer Partie, in der Eitweg dem frühen Rückstand die ganze Zeit nachlief.

Mörtl über den Knackpunkt und die Reaktion nach der Pause

Aus Sicht des Eitweg-Trainers lag die Wurzel der Niederlage klar in der ersten halben Stunde. "Die zwei Eigenfehler unserer Mannschaft – da haben wir die Tore eigentlich aufgelegt: ein Eigentor und ein Pass dem Stürmer in die Füße. Das war der Knackpunkt der ganzen Partie." Zugleich nahm Mörtl seine Elf in die Pflicht, weil zu wenig Energie im Spiel war: "Wir waren nicht so spritzig, der Gegner wollte es mehr – von Anfang an." Positiver klang seine Einordnung der zweiten Hälfte, in der Umstellungen Wirkung zeigten: "Durch die Wechsel war es viel besser. Wir hatten mehr Schwung, waren temporeicher, aggressiver und offensiv gefährlicher." Doch die Effizienz fehlte: "Wir hatten die ein oder andere Torchance, hätten noch ein Tor machen können. Es passt zu diesem Tag, dass wir sie nicht nutzen – deshalb gehen wir als verdienter Verlierer vom Platz." Diskussionen um den Unparteiischen gab es nicht. "Das Spiel ist schnell auf eine Seite gekippt, da gab es nichts, was das Schiedsrichterteam schlecht gehandhabt hätte", stellte Mörtl klar.

Respekt für Magdalensberg und der Blick aufs Derby-Finale

Beim Gegner hob Mörtl vor allem die Wucht in den Duellen und die Klarheit im Spiel hervor. "Magdalensberg hat stark auf die zweiten Bälle gespielt. Sie waren aggressiver, spritziger, und sie wollten es viel mehr als wir. Deswegen sind sie verdient als Sieger vom Platz gegangen." Zudem gefiel ihm die Entwicklung der Gäste: "Sie haben sich gegenüber dem Herbst sehr gut weiterentwickelt, das möchte ich positiv hervorheben." In der Tabelle liegt Magdalensberg nun bei 40 Punkten auf Rang fünf, Eitweg hält als 13. bei 23 Zählern und richtet den Fokus auf den Saisonabschluss gegen den Ligakonkurrenten ASC St. Paul (11., 27 Punkte). "Wir haben jetzt noch ein Spiel, das letzte Derby der Saison – das will man zum Abschluss unbedingt gewinnen. Der Fokus liegt diese Woche voll auf diesem Match", so Mörtl. Für ihn wird es ein besonderes Finale: "Es ist mein letztes Spiel als Trainer in Eitweg. Ich möchte mich bei allen Spielern, Vorstand, Trainerteam, allen Wegbegleitern und den Fans bedanken, die uns das ganze Jahr bzw. die letzten 2 Jahre unterstützt haben." Wie es weitergeht, hat er ebenfalls klar im Kopf: "Nach dem Derby mache ich Fußballpause, ich will mehr Zeit mit meiner kleinen Tochter und meiner Familie verbringen." Und an Team und Anhang richtet er eine Bitte: "Wir sollten die Gunst der Stunde, auch nach dieser schwachen Leistung nutzen und das letzte Spiel positiv abschließen – mit allem, was wir haben, und mit der Unterstützung der Fans."

1. Klasse Ost: SV Eitweg : Magdalensberg - 1:4 (1:3)

  • 55
    Fabian Rene Thaller 1:4
  • 45
    Jonas Kurath 1:3
  • 39
    Tobias Leo Grundnig 1:2
  • 15
    Eigentor durch Wolfgang Theuermann 0:2
  • 6
    Julian Rico Glantschnig 0:1