In der 1. Klasse Ost setzte sich ASKÖ Mittlern im Derby gegen SK Kühnsdorf/Klopeinersee mit 2:1 durch. Nach einem frühen verschossenen Elfer brachten Gal Javoric (42.) und der junge Florian Fischer (63.) die Heimischen auf die Siegerstraße, Rene Pascal Seebacher hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (51.). Co-Trainer Oswald Hribernik sprach von einem „spannenden, rassigen Spiel vor toller Kulisse“ und betonte: „Das 2:1 haben wir über die Zeit gebracht.“

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Die Partie begann mit einem Dämpfer für Mittlern: Gleich zu Beginn bot sich die große Chance vom Punkt, doch der Elfmeter ging nicht ins Netz. Co-Trainer Oswald Hribernik brachte die Stimmung rund um den Anpfiff auf den Punkt: „Es war ein sehr spannendes und rassiges Spiel vor toller Kulisse.“ Seine Mannschaft schüttelte den Fehlstart ab, arbeitete sich über Laufbereitschaft und viele Wege in die gefährlichen Zonen. „Wir haben einige Chancen vergeben, auch hochkarätige“, sagte Hribernik, und genau dieses Gefühl lag über weiten Phasen der ersten Hälfte in der Luft. Kurz vor der Pause fiel dann doch der verdiente Lohn: Gal Javoric traf in der 42. Minute zum 1:0 und sorgte dafür, dass die Hausherren mit einer Führung in die Kabinen gingen. Das 1:0 zur Halbzeit war die Bestätigung, dass Mittlern nach dem frühen Rückschlag die Antwort gefunden hatte.
Nach dem Wechsel erwischte Kühnsdorf den besseren Start und stellte durch Rene Pascal Seebacher in der 51. Minute auf 1:1. Der Ausgleich war „ein kleiner Rückschlag“, wie Hribernik einräumte, denn die Gäste setzten damit ein Ausrufezeichen. Doch Mittlern blieb im Kopf klar. Der Co-Trainer beschrieb den Knackpunkt so: „Der wichtigste Moment war sicher, dass uns nach den vergebenen Chancen das 2:1 geglückt ist – und wir das über die Zeit gebracht haben.“ Dieses 2:1 besorgte Florian Fischer in der 63. Minute, ein Treffer, der die Nerven im Stadion noch einmal spürbar anspannte. Kühnsdorf warf alles rein, Mittlern verteidigte geschlossen und suchte Entlastung. „Die Schlussminuten waren noch sehr spannend, wir haben den Schlusspfiff ersehnt“, sagte Hribernik. Ein Lob gab’s auch für das Schiedsrichter-Gespann: „Die Schiedsrichter haben das souverän gemacht.“ Am Ende stand ein Arbeitssieg, der vor allem über Einsatz, Geduld und Timing zustande kam.
In der Analyse nahm Hribernik zuerst den Gegner ins Boot: „Kühnsdorf hat gezeigt, warum sie Meister sind und ein gutes Spiel gemacht.“ Besonders hob er den Rückhalt der Gäste hervor: „Vor allem der Torwart war stark.“ Bei aller sportlichen Brisanz hatte der Nachmittag auch einen emotionalen Ton. Der Co-Trainer berichtete vom Abschiedsspiel von Samo Olip, der seine Schuhe an den Nagel hängt. „Er ist ein verdienter Spieler, hat heuer wieder sehr gut gespielt und einen großen Teil zur Mannschaftsleistung beigetragen. Er wird uns auf dem Platz und in der Kabine sehr fehlen“, erklärte Hribernik. Nach dem 2:1 fand er warme Worte fürs Kollektiv: „Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft und den Verein.“ Der Blick geht nun auf die kurze Verschnaufpause – und dann, so Hribernik, „geht es mit frischen Kräften weiter“.