Spielberichte

„Es war eine Frage der Zeit, wann die Tore fallen“ – Admira lässt über 90 Minuten nichts anbrennen

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Admira Villach
SV Tristach

In der 1. Klasse West hat ESV Admira Villach am Samstagnachmittag gegen SV Tristach einen klaren 4:0-Heimsieg gefeiert. Schon zur Pause lag Admira 2:0 vorne und ließ laut Sportlichem Leiter Siegfried Mödritscher nie Zweifel aufkommen. „Wir haben von Anfang an das Spiel dominiert“, sagte er nach der Partie und sprach von einem rundum gelungenen Auftritt, bei dem seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit nichts anbrennen ließ.

Ball am Spielfeld bei Sonnenuntergang

Foto von Markus Spiske bei Pexels

Frühe Führung legt den Grundstein

Aus Sicht der Gastgeber war die Richtung der Partie schon sehr früh erkennbar. Mödritscher sprach von einem „souveränen Auftritt unserer Mannschaft“ und erklärte, dass Admira von Beginn an das Kommando übernommen habe. „Wir haben nichts zugelassen, waren klar dominant und haben Chancen nach Chancen herausgearbeitet“, sagte der sportliche Leiter. Das 1:0 fiel bereits in der 9. Minute, als Ayman Alshehadat im Strafraum an den Ball kam und ins lange Eck abschloss. Auch danach blieb Admira am Drücker. In der 25. Minute legten die Villacher nach, diesmal durch Fabian Michael Pinter. Mödritscher schilderte die Szene als schnelle Aktion nach einer Balleroberung im Mittelfeld, an deren Ende Pinter auf der rechten Seite im Strafraum zum Abschluss kam und ins lange Kreuzeck traf. Mit dem 2:0 zur Pause war die Partie aus seiner Sicht schon klar in die richtige Richtung gelaufen.

Auch nach der Pause bleibt Admira klar überlegen

Wer nach dem Seitenwechsel auf eine Reaktion der Gäste hoffte, sah laut Mödritscher ein ähnliches Bild wie vor der Pause. „Tristach fand eigentlich nie in die Partie. Wir haben das Spiel klar dominiert und auch bis zum Schluss souverän zu Ende gespielt“, sagte er. Das 3:0 besorgte Daniel Brandauer in der 51. Minute, nachdem er einen Querpass im Strafraum bekommen hatte und aus spitzem Winkel ins kurze Eck traf. Zehn Minuten später fiel auch noch das 4:0. Mario Kleinbichler war erst kurz zuvor ins Spiel gekommen und verwertete im Strafraum sicher. Mödritscher formulierte das mit einem Schmunzeln: „Unsere Strafraumkobra hat wieder zugeschlagen.“ Gerade weil Admira das Spiel so klar kontrollierte, wollte er auch keinen einzelnen Wendepunkt herausheben. „Es war nie in Gefahr, dass wir das Spiel aus der Hand geben“, meinte er. Bezeichnend war für ihn zudem, dass Tristach erst in der 87. Minute nach einem Eigenfehler der Admira zur ersten wirklichen Torchance kam.

„Von vorn bis hinten rundum gelungen“

Entsprechend zufrieden fiel die Gesamtbewertung des sportlichen Leiters aus. Auf die Frage, was bei seiner Mannschaft besonders gut funktioniert habe, antwortete Mödritscher sehr deutlich: „Im Grunde genommen alles.“ Vor allem die Geschlossenheit seiner Elf hob er hervor. „Die Mannschaft war heute von Beginn an bis zum Schluss intakt. Sie hat die Zweikämpfe angenommen, wir haben das klar dominiert. Es hat nichts auszusetzen gegeben“, sagte er. Auch den Gegner ordnete er nüchtern ein. Tristach sei „sehr bemüht“ gewesen, habe an diesem Tag aber nur wenig entgegensetzen können, weil Admira die eigene Qualität auf den Platz gebracht habe. Dazu komme das gewachsene Selbstvertrauen aus den vergangenen Wochen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Mödritscher, der nach dem klaren Heimsieg schon den Blick nach vorne richtete. Am Nationalfeiertag wartet die nächste Auswärtsaufgabe, die er als schwierig einschätzt. Am Samstag aber blieb unter dem Strich ein Nachmittag, den er passend zusammenfasste: „Von vorn bis hinten eigentlich rundum ein gelungener Samstagnachmittag, der der Admira drei Punkte beschert hat.“

1. Klasse West: Admira Villach : Tristach - 4:0 (2:0)

  • 61
    Mario Kleinbichler 4:0
  • 51
    Daniel Brandauer 3:0
  • 25
    Fabian Michael Pinter 2:0
  • 9
    Ayman Alshehadat 1:0