Im Duell der 2. Klasse A feierte URC Thal/Assling 1b einen souveränen 2:0-Heimsieg gegen SK Grafendorf. Albin Iseni entschied die Partie mit einem Doppelschlag in Minute 19 und 34 schon vor der Pause. Trainer Christian Schneider sprach von einer kontrollierten ersten Halbzeit und einer zähen zweiten Hälfte: „Zwei zu null geht vollkommen in Ordnung.“ Thal/Assling 1b steht aktuell auf Rang drei und will in den verbleibenden drei Runden den dritten Platz mit voller Fokussierung absichern.

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Thal/Assling 1b begann konzentriert und hatte das Geschehen im Griff. Es gab insgesamt nicht viele Chancen, dafür griffen die Abläufe im ersten Durchgang. Nach rund zwanzig Minuten spielte sich die Heimelf durchs Zentrum, laut Trainer „mit mehreren Doppelpässen durch die Mitte und einem souveränen Abschluss“ – Albin Iseni stellte in Minute 19 auf 1:0. Thal blieb dran, nutzte die nächste gute Aktion und Iseni legte in der 34. Minute zum 2:0 nach. „Das zweite Tor war auch eine schöne Aktion“, sagte Schneider. Kurz vor der Pause hätte sein Team nach einer Ecke sogar noch erhöhen können, doch der Abschluss hatte zu wenig Druck. Grafendorf hielt zwar dagegen, kam laut Schneider aber nur „zu ein, zwei Chancen“. Nach der Halbzeit blieb das Spiel zerfahren, viele Fouls und Unterbrechungen bestimmten die zweite Hälfte. Thal/Assling 1b brachte die Führung dennoch abgeklärt über die Zeit und gewann verdient.
Nach dem Abpfiff ordnete Christian Schneider die 90 Minuten klar ein: „Grundsätzlich würde ich sagen, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Die erste Halbzeit war spielerisch besser, die zweite war eher überschaubar.“ Er sprach von „vielen Unterbrechungen, vielen Fouls“ und erklärte, warum sein Team nach der Pause nicht mehr so flüssig auftrat: „Wir wollten den Ball flach halten, aber der Gegner ist robuster aufgetreten und wir haben uns ein bisschen einschüchtern lassen. Wir sind eine junge Mannschaft.“ Was ihm wichtig ist, formulierte er deutlich: „In solchen Situationen muss man den Ball halten, weiterspielen und den Gegner laufen lassen. Wenn der Ball schnell läuft, kommt der Gegner nicht in die Zweikämpfe.“ Den Moment, an dem er an den Sieg glaubte, verortete er früh: „Ich war von Anfang an überzeugt. Spätestens mit dem 1:0 und 2:0 war ich mir ziemlich sicher. Aber nur im Ruhemodus geht sich das nicht aus – die Burschen haben eine tolle Leistung gebracht.“
Seine größte Stärke sah Schneider im Miteinander: „Die größte Stärke würde ich im Kollektiv sehen. Wir hatten viele Ausfälle und waren ein bisschen dünn besetzt.“ Er bedankte sich ausdrücklich: „Danke an Michael Barker, der uns ausgeholfen hat, und an den erst 15-jährigen Gabriel Gasser. So konnten wir auch wechseln.“ Die Botschaft an alle: „Auch wenn einer weniger Minuten bekommt – jeder ist wichtig. Nur weil wir ein Kollektiv sind, sind wir gut.“ Verbesserungspunkte verschwieg er nicht: „Wir müssen unser Spiel durchziehen, den Ball laufen lassen, ein, zwei Kontakte, schneller spielen, aggressiver in die Zweikämpfe, nach vorne verteidigen und uns Abschlüsse aus 25 Metern zutrauen.“
Zum Gegner fand er faire Worte: „Grafendorf war sehr bemüht, robust in den Zweikämpfen, groß gewachsen und stets fair. Wir wussten, dass es schwierig wird, aber wir haben Lösungen gefunden und den Matchplan umgesetzt.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam Lob: „Vielleicht hätte man auf beiden Seiten eine Gelbe mehr geben können, aber es war toll. Der Schiedsrichter war sehr umsichtig, der Linienrichter auch. Ich gratuliere dem Schiedsrichterteam zur Leistung.“ Und der Ausblick ist klar: „Wir haben noch drei Spiele. Nächste Woche wartet ein Gegner, der ein sensationelles Frühjahr spielt. Wir werden alles daran legen zu gewinnen. Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, fixieren wir den dritten Platz.“