In der 2. Klasse A setzte sich ASKÖ Dellach/Drau zu Hause klar mit 5:0 gegen SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b durch und führte schon zur Pause 3:0. Trainer Suvad Rovcanin sprach danach von einem zielstrebigen Auftritt und hob einen klaren Wendepunkt hervor: das 3:0. Er lobte zudem den jungen Gegner für dessen Mut und Einsatz – und berichtete nach dem Abpfiff von einer großen Feier im Verein.

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Dellach/Drau erwischte einen perfekten Beginn. Bereits in Minute elf stellte Tolga Dalkilic auf 1:0 und gab dem Favoriten die nötige Sicherheit. Die Hausherren blieben am Drücker, suchten konsequent den Weg nach vorne und legten nach: In der 22. Minute erhöhte Lukas Konrad auf 2:0. Noch vor dem Pausenpfiff fiel die Szene, die für Suvad Rovcanin den Deckel draufmachte. „Das 3:0 war der wichtigste Moment“, erklärte der Coach. Er beschrieb den Treffer so: „Amer Jukan hat die Flanke auf die zweite Stange gebracht, dort war Lukas Konrad da – das war das 3:0.“ Zur Halbzeit stand es 3:0, und doch blieb der Trainer fair zum Gegner: „Wir haben gesehen, dass unsere Mannschaft dieses Spiel gewinnen will. Aber Matrei war sehr bereit, uns diesen Sieg nicht zu geben. Eine tolle, junge Mannschaft hat heute alles getan, damit wir nicht gewinnen.“
Rovcanin führte den klaren Erfolg nicht nur auf die frühen Treffer zurück, sondern auch auf die Arbeit gegen den Ball. „Heute waren wir sehr kompakt“, betonte er. Gleichzeitig blieb er ehrlich und sprach von heiklen Momenten vor der Pause: „In der ersten Hälfte hatten wir ein paar Mal Glück, weil die Matreier drei-, viermal sehr gefährlich daneben geschossen haben. Gott sei Dank.“ Entscheidend sei gewesen, dass die Heimelf den Fokus hochhielt: „Unsere Mannschaft wollte heute gewinnen. Man hat gesehen, dass alle sehr, sehr fokussiert auf den Sieg waren – das hat gepasst.“ Den Respekt für den Gegner unterstrich er mit einem ungewöhnlich offenen Lob: „Ich hätte gerne vier, fünf Spieler vom Gegner in meiner Mannschaft.“ Seine Analyse passte auch zum Spielbild: Dellach/Drau hatte mehr vom Spiel, nutzte die Chancen eiskalt – und baute auf einer kompakten Grundordnung auf.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Dellach/Drau das aktivere Team und legte in der Schlussphase noch zweimal nach: In der 77. Minute traf erneut Tolga Dalkilic zum 4:0, in der 82. Minute setzte Amer Jukan mit dem 5:0 den Schlusspunkt. Matrei 1b suchte weiter den Weg nach vorne, fand aber an diesem Tag keinen Abschluss ins Netz. Ein kurzes Extralob ging von Rovcanin an den Unparteiischen: „Der Schiedsrichter war allein, aber er hat top gepfiffen.“ Nach dem Schlusspfiff sprach der Trainer von einem besonderen Abend für den Verein: „Wir wollten unbedingt feiern. Gott sei Dank ist uns das gelungen, und die Zuschauer haben uns unterstützt – das hat genau gepasst.“ Zum Abschluss bedankte er sich noch: „Danke an LigaPortal, dass ihr immer wieder über uns berichtet.“ Mit dem klaren 5:0 und viel Rückenwind soll die Saison nun sauber zu Ende gebracht werden.