In der 24. Runde der 2. Klasse B feierte der ASKÖ Bodensdorf beim SV Postwurf Stockenboi am Weissensee einen klaren 4:0-Auswärtssieg. Die Gäste setzten von Beginn an die Akzente, lagen rasch mit zwei Toren voran und kontrollierten die Partie bis zum Ende. Nach dem 0:2 zur Pause machte ein Doppelpack von David Basta kurz nach Wiederbeginn endgültig den Deckel drauf. Obmann Gotthard Hatberger sprach von einer „eindeutigen Angelegenheit“ für Bodensdorf und hob die geschlossene Leistung seiner Mannschaft sowie eine souveräne Leitung des Unparteiischen hervor. Am Ende standen drei überzeugende Punkte und ein starker Auftritt, der früh die Richtung vorgab.

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Bodensdorf erwischte den besseren Start und setzte, wie es Obmann Gotthard Hatberger schilderte, den Ton: „Von Anfang an haben wir Druck gemacht.“ Dieser Auftakt zahlte sich schnell aus. In Minute 9 traf Adam El Hasnaoui zum 0:1, nur drei Minuten später legte Timo Alexander Trampitsch nach und stellte in der 12. Minute auf 0:2. Für Hatberger war da bereits vieles geklärt: „Nach fünfzehn Minuten hat man gesehen, dass wir das Spiel gewinnen werden.“ Der Funktionär sprach auch die Personalsituation an: „Trotz vieler Ausfälle auf beiden Seiten war es nach dem schnellen Treffer eigentlich eine eindeutige Angelegenheit für Bodensdorf.“ Bis zur Pause hielten die Gäste das Heft in der Hand, ließen defensiv wenig zu und blieben mit einfachen, klaren Aktionen gefährlich, ohne im Risiko zu überdrehen.
Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste kurz und schmerzlos weiter. David Basta nutzte die erste Druckphase nach Wiederbeginn und erhöhte in der 50. Minute auf 0:3, nur vier Minuten später schnürte er mit dem 0:4 (54.) seinen Doppelpack – die endgültige Entscheidung in einer Partie, die Bodensdorf über weite Strecken kontrollierte. Hatberger hob die spielerische Linie seiner Elf hervor: „Das Zusammenspiel hat diesmal funktioniert. Wir haben kombiniert und den Abschluss gesucht.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte, nannte aber den Knackpunkt: „Soweit ich weiß, hatte der Gegner personelle Probleme. Das hat man am Platz gesehen – es gab kaum Kombinationen und keine fließenden Aktionen.“ Stockenboi kam so selten in gute Zonen, während Bodensdorf geduldig blieb, Ballgewinne nutzte und vorne effizient abschloss.
Auch abseits der Tore zeichnete Hatberger ein rundes Bild. Die Leitung des Spiels gefiel ihm: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung. Es ist nie leicht ohne Linienrichter, aber er hat die Partie korrekt geleitet und keine Fehler gemacht.“ Trotz des deutlichen Erfolgs sieht der Obmann Hausaufgaben: „Das größte Verbesserungspotenzial liegt darin, dass die Spieler zu den Spielen erscheinen und nicht auf Ausflug sind. Sonst schwächen wir das Gesamtgefüge.“ Die drei Punkte wollte er dennoch nicht kleinreden: „Wir sind froh, dass wir die drei Punkte gemacht haben.“ In der Tabelle liegt Bodensdorf aktuell auf Rang vier, und mit einem Auftritt wie in Stockenboi – früh da, kompakt geblieben, vor dem Tor zielstrebig – darf die Mannschaft selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.