In der 2. Klasse B hat Rothenthurn 1b das Heimspiel gegen SC Landskron 1b mit 3:1 gewonnen. Trainer Robert Suprun sah dabei eine Mannschaft, die von Beginn an viel richtig gemacht hat, sich den Erfolg aber nicht ganz so früh absichern konnte, wie es nach dem Spielverlauf möglich gewesen wäre. Vor allem das 2:1 noch vor der Pause hob er als Schlüsselmoment dieser Partie hervor.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Aus Sicht von Robert Suprun war der Auftritt seiner Mannschaft von Anfang an so, wie man sich das auf der Bank vorgestellt hatte. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet, haben uns gleich gute Möglichkeiten erarbeitet und das Spiel von Anfang an dominiert“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Diese Überlegenheit zeigte sich auch auf der Anzeigetafel, als Fabian Einspieler in der 19. Minute das 1:0 für Rothenthurn 1b erzielte. Suprun beschrieb die Entstehung dieses Treffers als sehenswert: „Das 1:0 war eine schöne Kombination, mit einer Ferse aufgelegt von Martin Petschar, und Fabian Einspieler trifft schön ins lange Eck.“ Für Rothenthurn 1b war das die Bestätigung für einen starken Beginn, in dem der Ball laut Suprun gut lief und die Mannschaft genau jene Mischung aus Kombinationsspiel und Pässen in die Tiefe auf den Platz brachte, die sie sich vorgenommen hatte.
Trotz der klaren Vorteile bekam Rothenthurn 1b die Partie in der ersten Hälfte nicht völlig störungsfrei durch. Suprun sprach davon, dass seine Mannschaft die Begegnung eigentlich „sehr gut im Griff“ gehabt habe, ehe eine Unachtsamkeit zum Ausgleich führte. In der 40. Minute traf Lukas Tauchhammer zum 1:1 für SC Landskron 1b und sorgte damit für einen Spielstand, der nach dem bisherigen Verlauf aus Sicht der Heimischen nicht zwingend in der Luft gelegen war. Umso wichtiger war für Suprun die Reaktion unmittelbar danach. Nur zwei Minuten später stellte Mathias Schmölzer auf 2:1, und genau darin sah der Trainer den ersten ganz entscheidenden Punkt des Abends. „Der entscheidende Moment war ganz sicher, dass wir noch vor der Pause das 2:1 erzielt haben“, sagte er. Auch dieses Tor ordnete er klar in die Linie des Spiels ein: „Das war ein sehr guter Pass in die Tiefe, den die zwei Stürmer dann zu Ende gespielt haben, und Mathias Schmölzer hat das 2:1 erzielt.“ Dass Rothenthurn 1b mit dieser neuerlichen Führung in die Kabine ging, war für den weiteren Verlauf ein klarer Vorteil.
Nach Wiederbeginn sah Suprun seine Mannschaft zunächst wieder gut in der Partie. Rothenthurn 1b blieb aktiv, ließ den Ball laufen und hätte das Spiel früher auf seine Seite ziehen können. Genau hier setzte der Trainer aber auch seine wichtigste Kritik an. „Luft nach oben haben wir sicher bei der Chancenverwertung, weil wir schon wieder viel zu viele Chancen gebraucht haben, um die Tore zu machen“, sagte Suprun. Besonders deutlich wurde das nach einem verschossenen Elfmeter, der dem Spiel noch einmal einen anderen Charakter gab. „Dann ist das Ganze ein bisschen hektischer geworden, weil wir da eine Phase gehabt haben, wo wir nicht gut ausgeschaut haben, wo der Gegner durchaus auch auf 2:2 stellen hätte können“, erklärte der Trainer. SC Landskron 1b gab also nicht auf und fand in dieser Phase noch einmal besser hinein. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der 77. Minute, als Samuel Lesacher das 3:1 erzielte. Suprun beschrieb auch diesen Treffer als Folge einer guten Aktion: „Beim 3:1 hat unser Innenverteidiger nach einer guten Kombination, weil er am Ball drangeblieben ist, den Sack zugemacht.“ Danach brachte Rothenthurn 1b den Vorsprung laut Trainer sicher über die Zeit.
Entsprechend zufrieden war Suprun am Ende vor allem mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft Fußball gespielt hat. „Wir haben heute sehr gut Fußball gespielt, den Ball am Boden gelassen, viele gute Kombinationen gespielt und dann auch sehr gute Pässe in die Tiefe gespielt“, sagte der Trainer. Für ihn lag genau darin auch der Unterschied zwischen den beiden Teams. „Wir haben sehr dominant Fußball gespielt. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, und so Chance für Chance erarbeitet. Das war ganz sicher der Schlüssel zum Erfolg.“ Gleichzeitig blieb seine Analyse nicht bei den positiven Punkten stehen, denn die Chancenverwertung sah er ausdrücklich als Thema, das Rothenthurn 1b beschäftigen muss. Positiv erwähnte Suprun auch den Schiedsrichter, der die Partie „sehr gut geleitet“ und eine kurze Diskussion nach dem Elfmeter „sehr souverän“ gelöst habe. Mit dem 3:1 kommt Rothenthurn 1b in Runde zwei auf vier Punkte und kann vor allem mitnehmen, dass die spielerische Linie bereits gut erkennbar ist.