Spielberichte

Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“ – Bodensdorf nimmt in Rennweg drei Punkte mit

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FC Rennweg
ASKÖ Bodensdorf

In der 2. Klasse B hat ASKÖ Bodensdorf mit einem 2:1 beim FC Rennweg ein Spitzenspiel für sich entschieden. Trainer Mario Ladinig sprach danach offen aus, dass seine Mannschaft nicht über die gesamte Spielzeit gut spielte, lobte aber das konsequente Konterspiel, den Joker Elias Werth und „das nötige Quäntchen Glück“, das in so engen Partien eben dazugehört. Vor allem nach der Pause musste Bodensdorf viel aushalten, nahm aus Rennweg aber trotzdem drei wichtige Punkte mit.

Die Beine mehrerer Fußballspieler in Rot-Gelb und Weiß

Image by Phillip Kofler from Pixabay

Konterplan geht früh auf

Schon die Anlage der Gäste war klar. Ladinig stellte seine Mannschaft auf Konter ein, weil er Rennweg als eines der stärksten Teams der Liga erwartet hatte und die Gastgeber für einen ganz heißen Kandidaten im Titelrennen hält. „In der ersten Halbzeit war das komplett ausgeglichen“, sagte der Bodensdorf-Trainer, und genau in diese Phase fiel auch der frühe Vorteil. In der 8. Minute nutzte Bodensdorf den ersten Konter, Gottfried Gallob brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Mehr ließ Bodensdorf vor der Pause nicht mehr zu, und auch Ladinig meinte, dass in den Strafräumen „eigentlich nicht mehr so viel angebrannt“ sei.

Werth trifft sofort nach der Einwechslung

Der zweite Treffer war dann aus Sicht der Gäste entscheidend für den weiteren Verlauf. Elias Werth war erst kurz auf dem Feld und traf in der 57. Minute zum 0:2. Genau diesen Moment stellte Ladinig hinterher an die erste Stelle. „Das 2:0 von Elias Werth war sicher der wichtigste Moment im Spiel. Er war erst kurz eingewechselt und hat mit dem zweiten Ballkontakt schon das Tor geschossen“, sagte der Trainer. Für Ladinig war der Wechsel auch eine Bestätigung der Trainerarbeit von Lamprecht und ihm. Ladinig bezeichnete schon das 1:0 als „super herausgespielten Konter“ und sagte, dass beide Tore aus Dingen entstanden seien, „was wir diese Woche trainiert haben“. Nur bei den Eckbällen sah er noch Luft nach oben.

Nach der Pause wird Rennweg stärker

Ruhe brachte das 0:2 aber nicht. Nur wenig später sah Karl Höller bei Bodensdorf Rot, in der 63. Minute verkürzte Johannes Wandaller auf 1:2, und damit war die Partie endgültig offen. Ladinig sprach offen aus, dass seine Mannschaft nach der Pause nicht mehr so gut ins eigene Konzept kam. „In der zweiten Halbzeit hat das überhaupt nicht mehr funktioniert, weil wir gegen einen sehr starken Gegner gespielt haben“, sagte er. Für ihn war Rennweg nach Seitenwechsel sogar klar das bessere Team. Der Trainer lobte den Gegner ausdrücklich, sprach von starkem Offensivfußball in der HZ 2 und davon, dass die Gastgeber bis zum Schluss alles hineingeworfen haben.

Glück, Torhüter und drei Punkte

Dass die Punkte trotzdem nach Bodensdorf gingen, erklärte Ladinig ohne großes Drumherum. „Wenn man oben steht, hat man halt das nötige Quäntchen Glück“, sagte er, und noch deutlicher wurde er mit dem Satz: „Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen.“ Gleichzeitig verwies er auf die Leistung seines Tormanns Johannes Lukatsch, auch wenn ihm das Gegentor natürlich nicht gefiel. Dazu kam, dass Bodensdorf auch die Schlussphase nach der Roten Karte für Mario Payer in der 82. Minute überstand. Diskussionen über den Unparteiischen wollte der Trainer keine aufmachen: „Alles richtig gemacht vom Schiedsrichter-Duo.“ In der Tabelle bleibt Bodensdorf damit nach elf Runden mit 27 Punkten Zweiter, Rennweg folgt mit 25 Zählern direkt dahinter.

2. Klasse B: FC Rennweg : Bodensdorf - 1:2 (0:1)

  • 63
    Johannes Wandaller 1:2
  • 57
    Elias Werth 0:2
  • 8
    Gottfried Gallob 0:1