Spielberichte

Martin Sinz (Trainer SV Himmelberg): „Zum Schluss war’s der Lucky Punch“

SV Himmelberg
Liebenfels - Future Team

In der 2. Klasse C feierte der SV Himmelberg im Heimspiel gegen das Liebenfels - Future Team einen 2:1-Erfolg, der sich nach einem langen Kampf anfühlte. Früh traf Raphael Sinz per Kopf nach einer Ecke, Vasile-Calin Patrascan glich aus, ehe Andreas Heinz Kassmannhuber spät entschied. Trainer Martin Sinz sprach von einer starken ersten und einer schwierigen zweiten Halbzeit – und vom „Lucky Punch“, der am Ende drei Zähler einbrachte. „In der zweiten Halbzeit war Liebenfels um einiges besser als wir, aber nicht clever genug, das Tor zu machen“, ordnete er ein.

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Früher Standard, Ausgleich – und späte Entscheidung

Himmelberg erwischte den Traumstart. Nach wenigen Minuten segelte eine Ecke in den Strafraum, Raphael Sinz stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (3.). „Eckball und dann gleich Tor – Raphael Sinz mit dem Kopf zum 1:0“, fasste Martin Sinz die Szene zusammen. Die Führung gab Halt, zumal seine Elf „in der ersten Halbzeit spielerisch relativ stark“ war und der Gegner „nicht viele Chancen“ hatte. Doch Liebenfels fand eine Antwort: Vasile-Calin Patrascan ließ im Dribbling mehrere Gegenspieler stehen und vollendete sehenswert zum 1:1 (14.). „Das muss man anerkennen, das war ein schönes Tor“, sagte Sinz. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie phasenweise Richtung Gäste. „In der zweiten Halbzeit war Liebenfels um einiges besser als wir“, gab der Coach offen zu – doch Himmelberg blieb wach. In der Schlussphase kam dann der Moment des Tages: Andreas Heinz Kassmannhuber stand im richtigen Augenblick parat und stellte in Minute 79 auf 2:1. „Zum Schluss haben wir noch den Lucky Punch gehabt“, beschrieb Sinz den späten Siegtreffer, der das enge Match entschied.

Defensivstärke, Wille – und die Suche nach mehr Kommunikation

Bei allem Zittern in Halbzeit zwei hob Martin Sinz die Arbeit seiner Hintermannschaft ausdrücklich hervor. „Die Defensivarbeit mit Florian Höher und Michael Sinz – das war richtig gut, richtig schön zum Anschauen“, sagte der Trainer und betonte damit, worauf sein Team das Fundament des Erfolgs gebaut hatte. Dazu kam der unbedingte Einsatz: „Auch wenn wir nicht so stark waren, war der Wille da, dass wir gewinnen.“ Verbesserungsbedarf sah er klar benannt im Miteinander auf dem Platz. „Die letzten zwei Spiele haben wir sehr gut miteinander kommuniziert. Das habe ich heute vermisst – da ist sicher Potenzial nach oben.“ Auch der Stil des Gegners spielte hinein: „Sie haben viele weite, hohe Bälle gespielt, und in der zweiten Halbzeit sind wir damit überhaupt nicht zurechtgekommen.“ Unterm Strich war Himmelberg stabil und willig, hatte im Umgang mit langen Bällen und in der Abstimmung aber noch Luft nach oben.

Respekt für den Gegner, Lob für den Unparteiischen – und ein Sieg, der gut tut

Im Gesamtfazit blieb Sinz fair. „Für mich war der Gegner heute nicht so stark wie beim ersten Spiel bei ihnen unten“, meinte er, schob aber gleich nach, dass Liebenfels mit einfachen Mitteln gefährlich wurde und seine Mannschaft damit zu kämpfen hatte. Ein Sonderlob verteilte der Himmelberg-Coach an den Unparteiischen: „Mit der Schiedsrichterleistung war ich sehr zufrieden. Kompetent, immer auf Ballhöhe – schon lange keinen so guten Schiedsrichter gehabt.“ Sportlich war der Heimsieg umso wertvoller, weil Himmelberg im unteren Tabellendrittel unterwegs ist und jeden Dreier dringend braucht. Der Weg für die kommenden Runden ist damit skizziert: weiter defensiv verlässlich arbeiten, die Kommunikation wieder auf das Niveau der letzten Spiele heben und die langen Bälle des Gegners besser verteidigen. „Ansonsten muss ich sagen: Die Partie von meinen Leuten war gut“, schloss Sinz – und der späte Jubel untermauerte seine Worte.

2. Klasse C: Himmelberg : Liebenfels - Future Team - 2:1 (1:1)

  • 79
    Andreas Heinz Kassmannhuber 2:1
  • 14
    Vasile-Calin Patrascan 1:1
  • 3
    Raphael Sinz 1:0