Spielberichte

Stefan Kitz (Trainer WSG Brückl): "In Summe war es ein gerechtes Unentschieden"

WSG Brückl
SG Wölfnitz/Oberglan 1b

In der 23. Runde der 2. Klasse C teilten sich die WSG Brückl und die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan 1b mit einem 1:1 die Punkte. Auf schwierigem Geläuf, Wind im Nacken und vielen Zweikämpfen entwickelte sich ein zähes Match, in dem frühe Treffer den Ton vorgaben. Trainer Stefan Kitz sprach nach dem Schlusspfiff von einem gerechten Remis und lobte vor allem den Einsatz seiner Mannschaft. Die Heimelf verdiente sich den Zähler über harte Arbeit und eine stabile Abwehrleistung in einem Spiel mit wenigen klaren Möglichkeiten.

Gestapelte Bälle auf Rasen

Foto von Pedram Raz auf Unsplash

Frühe Treffer im Kampfspiel: Wölfnitz legt vor, Brückl antwortet

Bevor sich beide Teams richtig sortieren konnten, war schon zu sehen, wohin die Reise an diesem Nachmittag geht: wenig Kombinationen, viele Duelle, jede Menge Arbeit in den Köpfen und Beinen. Stefan Kitz brachte die Rahmenbedingungen klar auf den Punkt: "Es war eher ein kämpferisch veranlagtes Spiel. Wegen des Zustands des Platzes war Kombinationsfußball schwer möglich. Wind und Wetter haben kräftig hineingespielt." In Minute 12 nutzte Wölfnitz/Oberglan 1b eine Unachtsamkeit der Heimelf, Matthias Sgonz stellte auf 0:1 – "Da hätten wir den Ball besser klären können", ärgerte sich Kitz. Brückl schüttelte sich kurz und fand eine Antwort. In der 19. Minute fiel das 1:1, offiziell durch Sebastian Szymanski, und auch hier spielte die Witterung mit. "Das 1:1 fiel durch einen weiten Schuss beziehungsweise eine Klärungsaktion unseres Verteidigers. Der Wind brachte den gegnerischen Tormann in Verlegenheit und der Ball schlug ein", erklärte der Coach. Mit dem 1:1 zur Pause war alles wieder offen, doch das Spiel blieb das, was es von Beginn an war: ein Kräftemessen mit wenigen spielerischen Lösungen.

Nach der Pause viel Aufwand, wenig Ertrag – und ein faires 1:1

Der zweite Durchgang knüpfte nahtlos an. Beide Seiten arbeiteten, verschoben, warfen sich in die Zweikämpfe und ließen hinten wenig zu. Klare Strafraumszenen blieben Mangelware, was die Einschätzung des Heimtrainers stützt: "In Summe war es ein gerechtes Unentschieden. Es gab wenige Chancen auf beiden Seiten, am Ende müssen beide mit dem Punkt leben." Auch die Spielleitung war für Kitz kein Thema, im Gegenteil: "Der Schiedsrichter hat meiner Meinung nach eine souveräne Partie gepfiffen." Unter dem Strich durfte Brückl den Punkt gegen eine starke 1b aus Wölfnitz/Oberglan mitnehmen – der Gegner war als Vierter angereist, die WSG steht auf Rang zwölf und hält bei 18 Punkten. Dass es beim 1:1 blieb, hatte für Kitz klare Gründe: "Entscheidend war die fehlende Chancenkreation sowie die Chancenverwertung."

Defensive Stabilität als Basis – Kitz lobt Einsatz und Ordnung

Wenn es spielerisch schwer wird, braucht es Tugenden, und genau die stellte Brückl an diesem Tag bereit. "Unser kämpferisches Potenzial war sehr gut, auch die Abstimmung in der Defensive", lobte Stefan Kitz seine Mannschaft. Gerade diese Ordnung machte es dem Gegner schwer, dauerhaft ins Spiel zu finden: "Der Gegner tat sich schwer, ins Spiel zu kommen, weil unsere Defensive gut kommuniziert hat und gut abgestimmt war." Nach vorn fehlte der letzte Punch – wenige zwingende Situationen, wenig Ruhe im Abschluss. Daraus leitet Kitz die To-do-Liste für die kommenden Einheiten ab: mehr Mut in der letzten Zone, mehr Klarheit im letzten Pass, sauberer Abschluss. Die Basis stimmt, das zeigte der Auftritt gegen Wölfnitz/Oberglan 1b über 90 Minuten. Bleibt die WSG in dieser Haltung und schärft ihre Offensivklinge, kann der Zähler gegen ein Topteam mehr sein als nur ein Punkt – nämlich ein Sprungbrett für die nächsten Wochen.

2. Klasse C: WSG Brückl : SG Wölfnitz/Oberglan 1b - 1:1 (1:1)

  • 19
    Sebastian Szymanski 1:1
  • 12
    Matthias Sgonz 0:1