In der 2. Klasse C hat sich SV Naturstein Kogler St. Urban gegen Krumpendorf mit 2:0 durchgesetzt und am zweiten Spieltag eine insgesamt kontrollierte Leistung auf den Platz gebracht. Trainer Mario Johann Obitsch sah seine Mannschaft über weite Strecken als das bessere Team, auch wenn es direkt nach der Pause eine heikle Phase gab. Unterm Strich habe seine Elf die Partie aber „eigentlich alles in der Hand gehabt“.

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Dass der Sieg schon früh in die richtige Richtung lief, hatte für Mario Johann Obitsch viel mit der Spielanlage seiner Mannschaft zu tun. „Über einen Großteil der Partie waren wir spielbestimmend“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff und verwies damit vor allem auf die erste Halbzeit. In dieser Phase habe SV Naturstein Kogler St. Urban das Spiel klar zu seinen Gunsten gezogen, wenig zugelassen und sich für den Aufwand auch belohnt. Das 1:0 fiel in der 21. Minute, als Clemens Lorenz Siegfried Elsbacher zur Führung traf. Acht Minuten später legte Philipp Kandut das 2:0 nach. Zur Pause stand damit bereits der Endstand auf der Anzeigetafel. Für Obitsch war spätestens mit dem ersten Treffer vieles entschieden: „Mit dem 1:0 war für mich schon sehr klar: Die Partie werden wir gewinnen, weil wir bis dahin auch souverän gespielt haben und nicht wirklich etwas zugelassen haben.“
Ganz so ruhig, wie es der Halbzeitstand vermuten ließ, verlief der zweite Durchgang aus Sicht der Gastgeber aber nicht. Gerade die erste Phase nach Wiederbeginn gefiel dem Trainer deutlich weniger. „Die erste Viertelstunde, zwanzig Minuten nach der Halbzeit sind wir nicht richtig ins Spiel gekommen“, erklärte Obitsch. In diesem Abschnitt sei auch Krumpendorf stärker geworden, und genau dort habe SV Naturstein Kogler St. Urban jene Chancen zugelassen, die es davor kaum gegeben habe. Dass es trotzdem beim 2:0 blieb, führte der Trainer auch auf die Bedeutung beider Treffer zurück. „Beide Tore waren ausschlaggebend. Das 1:0 natürlich zur Führung und das 2:0 einfach zur Stabilisierung“, sagte er. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass am Ende auch ein wenig Glück dabei war: „Am Ende war schon auch ein bisschen Glück dabei, dass wir nicht noch den Anschlusstreffer kassiert haben und dann in Bedrängnis gekommen sind.“ Auch die Leitung des Schiedsrichters sprach Obitsch an. Grundsätzlich sei diese „in Ordnung“ gewesen, bei zwei oder drei Situationen habe es aus seiner Sicht aber Diskussionen gegeben, darunter ein Elfmeter gegen seine Mannschaft, den er als „sehr fragwürdig“ bezeichnete.
Warum SV Naturstein Kogler St. Urban am Ende als Sieger vom Platz ging, machte der Trainer vor allem an zwei Punkten fest: an der Arbeit gegen den Ball und an der Effizienz vor dem Tor. „Im Zweikampfverhalten waren wir stärker und im Ausnützen der Chancen“, sagte Obitsch und brachte die entscheidenden Vorteile damit knapp, aber treffend auf den Punkt. Dazu kam aus seiner Sicht ein insgesamt disziplinierter Auftritt. „Es war mannschaftlich ein taktisch gutes Spiel, und wir haben das klug umgesetzt. Die ganze Mannschaft war für mich taktisch wirklich sehr, sehr gut aufgestellt“, lobte der Trainer. Ganz ohne Auftrag für die nächsten Einheiten wollte er den Nachmittag aber nicht stehen lassen. Gerade beim Verwalten einer Führung sieht er noch Luft nach oben. „Wir müssen lernen, dass wir auch mit einer Führung trotzdem souverän weiterspielen und uns nicht hinten reinfallen lassen, sondern weiterhin das Spiel so gestalten, wie wir es bis zu diesem Zeitpunkt der Führung gemacht haben.“ Mit vier Punkten aus zwei Spielen steht SV Naturstein Kogler St. Urban damit gut da, nimmt aus dem 2:0 aber nicht nur das Ergebnis, sondern auch eine klare Lehre für die nächsten Aufgaben mit.