In der 2. Klasse C hat die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan Juniors am Sonntag gegen die SG GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b trotz viel Aufwand mit 0:1 verloren. Für Trainer Armin Hausharter lag der Knackpunkt klar in der Chancenverwertung: Seine Mannschaft habe viel richtig gemacht, sich für den Auftritt aber nicht belohnt. Am Ende entschied ein Gegentor nach einem der wenigen Konter der Gäste die Partie.

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Aus Sicht von Armin Hausharter war es über weite Strecken ein Auftritt, mit dem er leben konnte. Der Trainer der SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan Juniors sagte nach der Partie: „Von unserer Seite war das Spiel eigentlich sehr gut. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden.“ Vor allem Einsatz und spielerische Linie gefielen ihm, auch weil seine Mannschaft von Beginn an nach vorne arbeitete und immer wieder den Weg in die Offensive suchte. Dass es zur Halbzeit dennoch 0:0 stand, passte genau zu jenem Punkt, der Hausharter am meisten beschäftigte. „Das Einzige, was nicht gepasst hat, war die Chancenauswertung“, sagte er. Gerade weil die Gastgeber laut ihrem Trainer viel investierten und über lange Phasen aktiv waren, blieb das torlose Remis zur Pause aus seiner Sicht ein erstes Warnzeichen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb bei der SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan Juniors der Eindruck, dass vieles in die richtige Richtung lief, nur der Ertrag fehlte weiter. Hausharter brachte es mit einem einfachen Satz auf den Punkt: „Der Knackpunkt war einfach, dass wir aus den vielen Chancen leider kein Tor gemacht haben.“ Als dann in der 78. Minute Nicolas Julius Kristler für die SG GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b das 0:1 erzielte, war für den Trainer auch die Entstehung des Tores klar benannt. Er sprach von „einem der wenigen Konter“ der Gäste und erklärte, dass nach einem Wechsel in der Abwehr ein Fehler passiert sei. „Wir haben nicht richtig attackiert, zu schlecht attackiert, und so ist es dann eben zum Gegentor gekommen“, sagte Hausharter. Viel grundsätzliche Kritik wollte er daraus aber nicht ableiten. Eher sah er darin die harte Seite dieses Spiels: „Wenn man die Tore nicht schießt, kriegt man halt irgendwann eins.“
Trotz der Niederlage war aus den Aussagen des Trainers deutlich herauszuhören, dass er den Weg seiner Mannschaft bestätigt sieht. „Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute nie aufgegeben. Wir haben nach vorne gespielt, wir haben in die Offensive gespielt“, sagte Hausharter, der seiner Mannschaft sogar bescheinigte, taktisch klug gespielt zu haben. Besonders wichtig war ihm dabei der Hinweis auf die personelle Situation. Die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan Juniors sei mit einer sehr jungen Mannschaft aufgelaufen, ohne einen einzigen Routinier. „Vier Spieler, die eigentlich noch U17 spielen, haben heute mindestens eine halbe Stunde gespielt“, erklärte er. Genau deshalb bewertet er die Entwicklung höher als das nackte Resultat. Auch für die Gegenseite fand er anerkennende Worte und sagte über die SG GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b: „Ich ziehe den Hut vor dieser Mannschaft. Sie haben neunzig Minuten dagegengehalten und gekämpft.“ Sogar der Schiedsrichter bekam ein ausdrückliches Lob, weil er die Partie laut Hausharter „wirklich toll gelöst“ und über die gesamte Spielzeit souverän im Griff gehabt habe. Für die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan Juniors bleibt es damit nach zwei Runden bei drei Punkten, während die SG GSC Liebenfels/SC St. Veit 1b auf vier Zähler stellt. Hausharter will den eingeschlagenen Weg dennoch unverändert weitergehen: mit Geduld, mit jungen Spielern und mit dem Vertrauen, dass solche Spiele beim nächsten Mal auch auf der Anzeigetafel besser aussehen können.