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„So kannst du nicht vom Aufstieg reden“ – Gurk-Trainer Luschin nach dem enttäuschenden 0:1 daheim

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SV Union Gurk
HSV

In der 2. Klasse C hat SV Union Gurk am Samstag das Heimspiel gegen HSV mit 0:1 verloren. Nach torloser erster Hälfte entschied Sandro Mikula die Partie kurz nach Wiederbeginn. Trainer Stefan Luschin sprach von einem insgesamt enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft, die schwer ins Spiel fand, zu hektisch wirkte und sich nach dem Rückstand nicht mehr entscheidend befreien konnte.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Schwer ins Spiel, nach der Pause der Rückschlag

Schon der Beginn war aus Sicht der Gastgeber alles andere als gelungen. Luschin brachte es nach dem Spiel sehr deutlich auf den Punkt: „Wir haben schwer in die Partie gefunden und von Anfang an keinen richtigen Zugriff gehabt.“ Damit war die Linie dieses Nachmittags früh beschrieben. Zwar sah der Gurk-Trainer „vereinzelt in der ersten Hälfte gute offensive Kombinationen“ und dazu auch „zwei gute Torchancen“, wirklich ins Laufen kam seine Mannschaft aber trotzdem nicht. So blieb es bis zur Pause beim 0:0. Kurz nach dem Seitenwechsel änderte sich das Ergebnis dann doch, als Sandro Mikula in der 50. Minute für den HSV traf. Für Luschin war dieses 0:1 der Moment, an dem das Spiel endgültig auf die Seite der Gäste kippte.

Zu viel Hektik und zu wenig Klarheit

Noch klarer wurde der Gurk-Coach in seiner Analyse der eigenen Leistung. „Wir waren viel zu unruhig und hatten viel zu viel Hektik vor dem Tor. Das hat sich von hinten bis nach vorne gezogen“, sagte Luschin. Genau darin sah er den Hauptgrund dafür, dass seine Mannschaft trotz einzelner ordentlicher Ansätze nie zu der Sicherheit fand, die es in so einem Heimspiel braucht. Es fehlte nicht nur an Ruhe im letzten Drittel, sondern insgesamt an Struktur und Klarheit in den Aktionen. Deshalb fiel auch seine Schlussfolgerung hart aus, aber sie passte zu seinem Gesamteindruck: „So kannst du kein Spiel gewinnen, beziehungsweise so kannst du auch nicht vom Aufstieg reden.“ Viel deutlicher konnte der Trainer seine Enttäuschung über den Auftritt kaum formulieren.

Unterzahl, Chancen und ein kurioses Ende

Als weiteren wichtigen Punkt nannte Luschin die Unterzahl seiner Mannschaft. Gerade deshalb hob er hervor, dass Gurk selbst mit zehn Mann noch nicht völlig weg war: „Mit zehn Mann sind wir trotzdem noch zu guten Torchancen gekommen.“ Gesprächsstoff lieferte aus seiner Sicht auch die Schlussphase. Luschin meinte, der Schiedsrichter habe das Spiel „nicht ganz im Griff gehabt, aber auf beiden Seiten“, und sprach zusätzlich von einem aus seiner Sicht zu frühen Schlusspfiff trotz mehrerer Unterbrechungen. Florian Novak musste verletzungsbedingt auch ausgetauscht werden, da er sich in einem Zweikampf am Knie verletzte. Ein MRT soll eine rasche Diagnose bringen. Wir hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist. Dass er auf die Frage nach etwas Positivem nur mit „Gar nichts“ antwortete, zeigte am Ende sehr deutlich, wie dieser Nachmittag bei den Gurkern hängen blieb. Für Gurk geht es nun vor allem darum, die eigene Unruhe schnell abzustellen, denn genau dort sah der Trainer nach dem 0:1 den Kern dieser Niederlage. 

2. Klasse C: SV Gurk : HSV - 0:1 (0:0)

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    Sandro Mikula 0:1