Derby-Stimmung in Kärnten und klare Worte von Werner Kothmaier: Nach dem souveränen 5:0 seines ASV St. Margarethen/Lav. gegen den FC Mondi Frantschach in der 2. Klasse D beschreibt der Trainer eine von Beginn an dominante Vorstellung mit hoher Laufaktivität – ohne strittige Szenen. Die Kulisse passte, das klare Ergebnis ordnet er als folgerichtig ein. Statt Einzelleistungen betont er den Zusammenhalt – ein Leitmotiv, das die Mannschaft in die nächste Woche tragen soll.

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Die Marschroute war früh klar: St. Margarethen setzte den Gegner sofort unter Druck, band Frantschach tief in dessen Hälfte und erspielte sich Chancen en masse – in diesem Licht sei das 5:0 absolut in Ordnung, so Kothmaier. Der Spielverlauf unterstrich die Überlegenheit: In der 8. Minute traf Daniel Schrammel zur Führung, Raphael Wastian erhöhte in Minute 18. Bereits zwei Minuten später stellte Daniel Lichtenegger auf 3:0 – zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte Lichtenegger in der 50. Minute zum 4:0 nach. Der ASV blieb zielstrebig, ehe Raphael Wischer in der 63. Minute den Schlusspunkt zum 5:0 setzte.
Verteidigen stand kaum im Fokus: Zwar verbuchte Frantschach einige Eckbälle, doch der ASV prägte laut Kothmaier über 90 Minuten das Geschehen und agierte sehr offensiv. Aufregung blieb aus – der Spielleiter agierte sehr gut, strittige Szenen gab es keine. Die Kulisse unterstrich das Derby-Gefühl, die Stimmung auf den Rängen war dicht und durchweg positiv.
Kothmaier rückte konsequent das Wir-Gefühl in den Mittelpunkt: Entscheidend sei die geschlossene Leistung seiner Elf und die hohe Laufbereitschaft über alle Mannschaftsteile hinweg. Sein Fazit für die kommenden Aufgaben fällt klar aus: Teamgefüge, Zusammenhalt, Motivation und Aktivität sollen unverändert ins nächste Spiel mitgenommen werden – um daraus erneut Kapital zu schlagen.